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Kooperative Grundschulaufnahme im Test

Pilotprojekt holt Eltern, Erzieherinnen und Ärzte mit an den Tisch

Austausch im Kreishaus
Projektteilnehmer tauschten sich während einer Veranstaltung im Kreishaus über das kooperative Aufnahmeverfahren aus, das drei Grundschulen im kommenden Schuljahr testen. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 16.04.2018 14:00

Kreis Soest (kso.2018.04.16.162.as/-rn). Im kommenden Schuljahr testen drei Grundschulen mit ihren Partner-Kindertageseinrichtungen ein kooperatives Aufnahmeverfahren. Dabei laden die Grundschulleitungen neben den Eltern die Erzieherinnen und bei festgestellten Förderbedarfen auch den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst zu einem gemeinsamen Gespräch ein. An diesem Pilotprojekt der Bildungsregion Kreis Soest beteiligen sich die Patrokli-Schule Soest, die St. Margaretha-Grundschule Warstein und die Friedrich-Grundschule Lippstadt.


Erklärtes Ziel ist es, mit Einverständnis und unter Beteiligung der Eltern alle Erfahrungen und Erkenntnisse zusammenzutragen, um eine optimale individuelle Förderung aller Kinder im Hinblick auf ihrer Schulfähigkeit zu entwickeln und über die Aufnahme der Kinder zu entscheiden. Vorgesehen sind außerdem ein kooperatives Übergabegespräch vor den Sommerferien und ein Reflexionsgespräch nach der Einschulungsphase, damit die weitere Entwicklung der Kinder gemeinsam begleitet und unterstützt werden kann.

40 Akteure und Verantwortliche für den Übergang Kita-Grundschule gaben während einer Veranstaltung im Kreishaus den offiziellen Startschuss ab. Das Pilot-Projekt war von der Arbeitsgruppe Übergang Kita-Grundschule in der Bildungsregion Kreis Soest unter Beteiligung der drei Grundschulen und Kindertageseinrichtungen, der Schulaufsicht, der Kita-Fachberatungen, des Kommunalen Integrationszentrums und des Regionalen Bildungsbüros entwickelt worden. Weitere Informationen beim Regionalen Bildungsbüro Kreis Soest, Telefon 02921/302501 oder 302876, E-Mail bildungsregion@kreis-soest.de.

Projekt vorgestellt
Bildungsbüro, Schulaufsicht, Schul- und Kita-Leitungen, Kitafachberatungen sowie Kinder- und Jugendärztlicher Dienst stellten die Details des Projektes vor. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Zuletzt aktualisiert am: 16.04.2018