Bildungsregion Kreis Soest
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Berufliche Orientierung

Teil des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss" ist die Begleitung und Umsetzung einer nachhaltigen, geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen in NRW.

Ziele

Unterstützung aller jungen Menschen bei der Ausbildungs-, Berufs- und Studienwahl. Dadurch sollen das Berufswahlspektrum der Schüler*innen verbreitert und junge Menschen entscheidungsfähig gemacht werden.

Prozess der beruflichen Orientierung

Die Bausteine der beruflichen Orientierung
Quelle: KAoA Erklärfilm - www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/video.html

Zur Gestaltung des Überganges von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung, in weitere Bildungsangebote, in ein Studium oder in alternative Anschlussangebote, wird ein gegliederter Berufsorientierungsprozess durchlaufen. Dieser sieht eine Unterstützung der Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, Eltern, Berufsberatung und weitere Partner (Jugendhilfe, Hochschule) vor.

Zu diesen Elementen der beruflichen Orientierung gehören unter anderem: 

  • prozessbegleitende Beratung in der Schule durch die Bundesagentur für Arbeit und andere Partner
  • schulische Strukturen (Curricula, Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen/-koordinatoren, Berufsorientierungsbüros)
  • Portfolioinstrument (Berufswahlpass NRW)
  • Potenzialanalyse
  • Praxisphasen in Verbindung mit Unterricht
  • Anschlussvereinbarung zwischen Schule, Schülerinnen und Schüler, ihren Eltern und eventuell weiteren Partnern.

Die berufliche Orientierung während der Coronakrise

Die Kommunale Koordinierungsstelle hat die wichtigsten Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Durchführung der Standardelemente übersichtlich zusammengefasst. Für die volle Funktionalität wird empfohlen, die Datei zunächst herunterzuladen und anschließend mit einem PDF-Reader zu öffnen.

Ab dem Schuljahr 2020/21 sollen die Vorgaben des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" wieder  verbindlich umgesetzt werden.

KAoA-STAR

"STAR" steht für "Schule trifft Arbeitswelt" und ist ein besonderer Baustein im Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss". Ziel ist die Integration von Jugendlichen mit einer Behinderung und/oder sonderpädagogischem Förderbedarf in Arbeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an KAoA-STAR werden bei der beruflichen Orientierung durch den Integrationsfachdienst (IFD) individuell betreut. Der Ablauf von KAoA-STAR wird in einem Erklärfilm des Ministeriums für Schule und Bildung NRW anschaulich dargestellt.

Das Programm wird aus Mitteln des europäischen Sozialfonds, des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW sowie der Landschaftsverbände LWL und LVR finanziert.

Umsetzung im Kreis Soest

Die Grafik zeigt das Motto der Berufsfelderkundung: "Jugendliche suchen Betriebe - Betriebe finden Jugendliche"
Die Kommunale Koordinierungsstelle unterstützt die Schulen und die Schüler*innen mit dem Online-Matching-Portal zur Berufsfelderkundung. Für viele Jugendliche bieten diese Tage die ersten Einblicke in einen Betrieb - und für die Betriebe die erste Möglichkeit, den Nachwuchs für ihr Unternehmen zu begeistern. © Andrea Bergmann/ Kreis Soest

Gemeinsam mit der unteren und oberen Schulaufsicht unterstützt die Kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Soest die Schulen im Kreis Soest bei der Einführung der Standardelemente der beruflichen Orientierung. Die Schulen werden bei der Umsetzung einer systematischen Berufs- und Studienorientierung unterstützt durch: 

  • Workshops und Qualifizierungsangebote
  • Elternabende zur Potenzialanalyse
  • ein Berufsfelderkundungs-Matchingportal
  • Materialordner für Schulen
  • Bereitstellung von ergänzenden Arbeits- und Informationsmaterialien
  • Beratungs- und Informationsveranstaltungen 

Seit dem Schuljahr 2016/17 profitieren alle Schüler*innen ab der achten Klasse von einer umfänglichen Berufs- und Studienorientierung und einer systematischen Übergangsgestaltung.

Klischeefrei

Der Kreis Soest hat sich der Initiative "Klischeefrei" angeschlossen, einem bundesweiten Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung für eine Berufswahl ohne Geschlechterklischees. Er tritt damit vorurteilsbeladenen Geschlechterstereotypen bei der Berufs- und Studienwahl entgegen.

Deshalb wird bei "Kein Abschluss ohne Anschluss" regelmäßig über die vielfältigen Ausbildungs-, Studien-, und Berufsmöglichkeiten in der Region, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft oder sonstiger Orientierung, informiert.

Das Webbanner der Initiative "Klischeefrei"
© Sascha Meinert/Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

Infoboxen zur Seite

Ihre Ansprechpersonen

Frau Andrea Bergmann Anrufen: 02921 30-2889 andrea.bergmann@kreis-soest.de
Herr Simon Schmitz Anrufen: 02921 30-3456 simon.schmitz@kreis-soest.de
Zuletzt aktualisiert am: 24.06.2020
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