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Medizinalaufsicht

Foto: Mathias Keller/Kreis Soest

Prüfungswesen in nichtakademischen Heilberufen

Wer in einem nichtakademischen Heilberuf tätig sein möchte, muss nach abgeschlossener Ausbildung eine Prüfung ablegen. Nach bestandener Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt. Sofern die erforderlichen Voraussetzungen - wie etwa  Zuverlässigkeit und gesundheitliche Eignung - erfüllt sind, wird auf Antrag die Erlaubnis zur Führung der jeweiligen Berufsbezeichnung erteilt.

Patient bei Physiotherapie. Foto: © Kzenon - Fotolia.com

Medizinalkartei

Wer einen nichtakademischen Heilberuf selbstständig im Kreisgebiet ausüben oder Angehörige dieses Berufes beschäftigen möchte, muss die Niederlassung vor Aufnahme der Tätigkeit dem Kreis Soest melden und sich in die Medizinalkartei eintragen lassen.

Weltkugel mit Studentenhut und Urkunde. Foto: © jazzerup - Fotolia.com

Bildungsnachweise Ausland

Wer die Berufsbezeichnung eines nichtakademischen Heilberufes erhalten hat und im Ausland tätig werden möchte, benötigt hierfür in vielen Fällen ein "Certificate of current professional status". Auch Personen, die einen ausländischen Abschluss haben und jetzt in Deutschland arbeiten möchten, müssen ihre Ausbildung zunächst anerkennen lassen.

Hochschwangere Frau im Gespräch mit Hebamme. Foto: © Iurii Sokolov - Fotolia.com

Hebammen und Entbindungshelfer

Hebammen und Entbindungshelfer sind per Gesetz dazu verpflichtet, sich durch Fortbildungen in allen berufsrelevanten Feldern auf dem neuesten Stand zu halten. In einem Zeitraum von drei Jahren sind 60 Fortbildungsstunden zu absolvieren. Davon müssen 20 Stunden auf dem Gebiet des Notfallmanagements abgeleistet werden. Die Fortbildungsnachweise müssen dem zuständigen Gesundheitsamt unaufgefordert im Dreijahresrhythmus vorgelegt werden.

Arzt hält Tafel mit Beschriftung

Konzessionierung von Privatkliniken

Die zum Betrieb von Privatkliniken erforderliche Konzession ist eine gewerberechtliche Erlaubnis, bei der gemäß Gewerbeordnung (GewO) bestimmte persönliche, bauliche und betrieblich-organisatorische Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Damit sollen zum Schutz von Patientinnen und Patienten Gefahren abgewendet werden, die sich aus der Eingliederung der Patientinnen und Patienten in ein betriebliches Organisationsgefüge oder aus der nicht ordnungsgemäßen Führung oder Ausstattung der Klinik ergeben können.
Zuletzt aktualisiert am: 19.08.2019
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