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Projekt „Trapez“ erhält NRW-Gesundheitspreis 2019

Minister Laumann zeichnet Kreis Soest für vorbildliches Präventionskonzept aus

Preisverleihung
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (3.v.l.) überreichte den NRW-Gesundheitspreis 2019 an das Präventionsprojekt „Trapez“ des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Soest. Stellvertretend für alle Projektbeteiligte nahmen den Preis entgegen (v.l.): Oliver Wienhues (Leitung Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Soest), Maria Schulte-Kellinghaus (Dezernentin für Jugend, Schule und Gesundheit des Kreises Soest), Jürgen Winkler (Leitung Jugendamt Stadt Soest), Britta Kleinschmidt-Mewes (Projektkoordinatorin beim Sozialpsychiatrischen Dienst Kreis Soest) und Dr. Matthias Kaminski (Chefarzt Kinderklinik Bad Sassendorf). Foto: Andreas Fischer
Pressemeldung vom 19.06.2019 14:00

Kreis Soest (kso.2019.06.19.251.jw/jdw). Das Präventionsprojekt "Trapez" des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Soest ist am Mittwoch, 19. Juni 2019, mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann überreichte in Düsseldorf die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für besonders innovative Konzepte zur gesundheitlichen Prävention an insgesamt fünf Projekte aus Bonn, Dortmund, dem Kreis Olpe, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Soest.


„Die fünf siegreichen Projekte zeigen beispielhaft, wie man mit pfiffigen Ideen die Prävention verbessern kann“, sagte Minister Laumann bei der Preisverleihung. „Mir ist wichtig, dass die Verantwortlichen zusammenarbeiten und abgestimmte Präventionskonzepte entwickeln. Dieses neue Denken brauchen wir, damit das Gesundheitswesen nicht länger nur ein Reparaturbetrieb bleibt.“

Maria Schulte-Kellinghaus, Dezernentin für Jugend, Schule und Gesundheit des Kreises Soest freute sich sehr über den Preis. „Das Projekt Trapez unterstützt Kinder von psychisch- und suchtkranken Eltern. Die Kinder werden in kleinen Gruppen betreut, können sich untereinander austauschen und über ihre belastende Situation sprechen. Sie lernen, die Erkrankung der Eltern zu verstehen und sich nicht selbst dafür verantwortlich zu machen. Präventionsmaßnahmen sind in diesem Bereich sehr wichtig, da Kinder von psychisch- oder suchtkranken Eltern besonders gefährdet sind, selbst psychisch zu erkranken“, erklärte Dezernentin Schulte-Kellinghaus. Im Rahmen des Projektes wird neben einer tiergestützten Therapie mit Esel oder Pferd auch gemeinsames Kochen sowie mehrere Freizeitaktivitäten, z.B. Minigolf, angeboten.

„Das Kreisjugendamt, das Kreisgesundheitsamt, das Jugendamt der Stadt Soest und die Kinderfachklinik Bad Sassendorf arbeiten Hand in Hand zum Wohle der Kinder zusammen“, ergänzt Oliver Wienhues, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Soest. Das Angebot ist für die Familien kostenlos.


Zuletzt aktualisiert am: 19.06.2019
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