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Suchtprävention mit dem ALK-Parcours

„Gastspiele“ in Soest, Lippstadt und Warstein geplant

Leber im Griff?
An einer Körperpuppe im ALK-Parcours können die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wie sich der Konsum von Alkohol auf die Organe auswirken kann. Hier hat Alexa Krause, neue Suchtprophylaxefachkraft im Kreis-Gesundheitsamt, die Leber „im Griff“. Foto: Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 19.07.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.07.19.291.ak/-rn). Der ALK-Parcours der NRW-Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte" ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine interaktive Auseinandersetzung mit Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch. Er ist erfolgreich, weil er nicht mit dem moralischen Zeigefinger droht, sondern auch einen gewissen Spaßfaktor bietet. Das hat sich bei den bisherigen "Gastspielen" im Kreis Soest bestätigt. Deshalb baut Alexa Krause, neue Suchtprophylaxefachkraft im Kreis-Gesundheitsamt, weiter auf dieses Instrument.


Alexa Krause kündigt an, dass der ALK-Parcours (Alkoholparcours) vom 26. bis 29. Oktober 2019, also rechtzeitig vor dem Start der Allerheiligenkirmes, in Zusammenarbeit mit dem Soester Jugendamt wieder im Blauen Saal des Soester Rathauses aufgebaut werde. In Lippstadt solle der Parcours vom 9. bis 11. März 2020 in der Thomas-Valentin-Stadtbücherei angeboten werden. Auch für Warstein gebe es für das kommende Jahr bereits konkrete Pläne. Alexa Krause: „Zum Glück kann ich auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen, das es mir als Suchtprophylaxefachkraft leicht macht. In Soest hat bereits Brigitte Mehrfert vom Jugendamt klasse Vorarbeit geleistet. Die einzelnen Parcoursstationen werden außerdem wieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei und der Diakonie-Suchtberatung sowie von Mitgliedern der Suchtselbsthilfe besetzt. Auch die ginko-Stiftung für Prävention aus Mülheim an der Ruhr ist mit im Boot.“

Zielgruppe des ALK-Parcours‘ sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 aller Schulformen. Das Thema Alkohol wird auf spielerische Art und Weise behandelt. Konkret geht es um das Jugendschutzgesetz und die Aufsichtspflicht. An einer weiteren Station können die Schülerinnen und Schüler an einer Körperpuppe herausfinden, wie sich der Konsum von Alkohol auf die Organe auswirken kann. Sie suchen Alternativen zu Alkohol als „Spaßfaktor“ und können aktiv ausprobieren, inwieweit einfache Bewegungsabläufe im Rauschzustand beeinträchtigt sind. Auch die Gos und No-Gos beim Flirten werden thematisiert. Weitere Informationen im Netz unter www.suchtgeschichte.nrw.de.


Zuletzt aktualisiert am: 19.07.2019
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