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Projekt „Smart4You“ erhält NRW-Mobilitätspreis

Kreis Soest überzeugte Jury mit Angebot für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

NRW-Mobilitätspreis entgegen genommen
Auf dem NRW-Mobilitätsforum in Bielefeld erhielt der Kreis Soest für sein Projekt „Smart4You“ den NRW-Mobilitätspreis. Eine kleine Delegation, die an dem Projekt beteiligt waren, nahmen den Preis entgegen (v.l.): Dr. Jürgen Wutschka (Dezernent für Regionalentwicklung beim Kreis Soest), Brigitte Piepenbreier (Vorstandsvorsitzende Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW e.V.), Ingrid Otten-Depisch (Assistentin von Brigitte Piepenbreier), André Pieperjohanns (Geschäftsführer RLG), Günter Münzberger (Mitglied des Kreistags), Sarah Spickhofen (Mitarbeiterin Abteilung Energie, Mobilität, Digitalisierung und Innovationen beim Kreis Soest), Dr. Uwe Rennspieß (Bereichsleiter Verkehrsmanagement RLG), Jörn Peters (Abteilungsleiter Energie, Mobilität, Digitalisierung und Innovationen beim Kreis Soest), Gunnar Wolters (Sachgebietsleiter Mobilität und Digitalisierung beim Kreis Soest), Joachim Künzel (Geschäftsführer NWL), Dr. Günter Fiedler (Mitglied des Kreistags). Foto: Jürgen Naber/ NRW-Mobilitätsforum
Pressemeldung vom 13.11.2019 10:00

Kreis Soest (kso.2019.11.13.448.gw/jdw). Beim ersten NRW-Mobilitätsforum am 7. November 2019 in Bielefeld stellte der Kreis Soest nicht nur sein Projekt "Smart4You" vor, es wurde auch gleich mit dem ersten NRW-Mobilitätspreis ausgezeichnet. Die drei Zweckverbände des Schienenpersonennahverkehrs in NRW, die zum ersten NRW-Mobilitätsforum geladen hatten, zeichneten "Smart4You" als innovatives, zukunftsweisendes Projekt im Öffentlichen Nahverkehr aus und lobten das Engagement des Kreises für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.


Das Projekt „Smart4You“ befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase und ist ein digitaler Begleiter auf dem Smartphone für Gäste und Einheimische der Region. Es verbindet Angebote aus den Bereichen Tourismus, Freizeit und Gesundheit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr in der Region Soest, Bad Sassendorf und Möhnesee. Ziel ist es, möglichst viele Infos so aufzubereiten, dass sie einfach und vor allem barrierearm zentral verfügbar sind.

Das Projekt ist eines von mehreren Vorhaben des Kreises Soest im Bereich Mobilität, bei denen der Nutzen für den Menschen klar im Fokus steht. Bereits 2006 hat der Kreis Soest mit der Initiative Nav4Blind begonnen, ein Navigationssystem für das Smartphone für Sehbehinderte zu schaffen, um die Mobilität und damit die Lebensqualität sehbehinderter Menschen zu erhöhen. Jörn Peters, heute Leiter der Abteilung Energie, Mobilität, Digitalisierung und Innovationen beim Kreis Soest, stieß damals die Entwicklung von Nav4Blind an und ist seitdem treibende Kraft für alle folgenden Projekteideen.

„Blinde Menschen sind der höchste Mobilitätsmaßstab für uns“, sagte Peters bei der Preisverleihung und betonte, „dass am Ende jedermann von den Entwicklungen profitiert“. Die Ergebnisse aus den einzelnen Projekten fließen stets in Folgeprojekte mit ein, wie in die App „Mobil Info“, eine kostenlose Fahrplan- und Mobilitäts-App des Kreises Soest.

Im Laufe der Zeit wirkten sehr viele Personen an den Projekten mit, so dass bei der Preisverleihung in Bielefeld der Kreis Soest gleich mit einer kleinen Delegation vertreten war. Aktive der Betroffenenverbände, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Mitglieder des Kreistags sowie Vertreter des Verkehrsunternehmens RLG nahmen gemeinsam mit Projektleiter Jörn Peters den Mobilitätspreis entgegen. Dr. Jürgen Wutschka, Dezernent für Regionalentwicklung, freute sich über die Auszeichnung und betonte: „Der Preis ist für uns ein zusätzlicher Ansporn, weiter an einer zukunftsweisenden Mobilität im Kreis Soest zu arbeiten.“


Zuletzt aktualisiert am: 13.11.2019
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