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Quarantäne auch für Reiserückkehrende aus Tirol

Von RKI als Risikogebiet eingestuft – Darüber hinausgehender Appell des Krisenstabs

Pressemeldung vom 14.03.2020 12:00

Kreis Soest (kso.2020.03.14.120.-rn). Der Krisenstab des Kreises Soest weist darauf hin, dass einreisende Rückkehrende aus den vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Risikogebieten, insbesondere aus dem seit gestern Abend neu definierten Risikogebiet Tirol, sich unmittelbar in 14-tägige häusliche Quarantäne begeben sollten. Darüber hinaus wird allen Rückkehrenden aus Italien, Österreich und der Schweiz empfohlen, möglichst zu Hause zu bleiben und besondere Vorsicht walten zu lassen.


„Bitte bleiben Sie zunächst einmal 14 Tage zu Hause, begrenzen Ihre Kontakte im Haus auf das Nötigste, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden, und sprechen Sie am Montag mit Ihrem Hausarzt“, lautet der dringende Appell des Krisenstabs. Der Appell und die Hinweise gelten unabhängig davon, ob die Rückkehrenden Symptome haben oder nicht.

Hintergrund: Das RKI ergänzte seine Liste der internationalen Risikogebiete, auf der bereits Italien, der Iran, die Provinz Hubei in China, die Provinz Nord-Gyeongsang in Südkorea und die Region Grand Est in Frankreich standen, am Freitagabend um das Bundesland Tirol und die spanische Hauptstadt Madrid.

Den Schülerinnen und Schüler aus Rüthen und Soest, die am Freitagabend  aus Skifreizeiten in Tirol zurückgekehrt sind, wird angesichts der Einstufung Tirols als Risikogebiet eine entsprechende Empfehlung des Kreisgesundheitsamtes telefonisch oder per Mail mitgeteilt.


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Zuletzt aktualisiert am: 14.03.2020
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