Menü einblenden

Impfen in der Fläche bleibt Ziel

Landrätin sowie die Bürgermeisterin und Bürgermeister drängen auf Lösungen

Pressemeldung vom 05.02.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2020.02.05.056.sc). Einmal mehr war das Thema Schutzimpfung gegen COVID 19 Bestandteil der wöchentlichen Videokonferenz zwischen den Städten und Gemeinden und der Kreisverwaltung. Landrätin sowie die Bürgermeisterin und Bürgermeister waren sich einig: "Das Impfzentrum in Soest ist eine Interimslösung. Sobald wir ausreichend Impfstoff zur Verfügung haben und das Ministerium uns die Möglichkeit gibt, gehen wir mit der Schutzimpfung gegen COVID19 in der Fläche."


Landrätin Eva Irrgang brachte die Problematik auf den Punkt: „Man muss sich klar machen, dass wir im Impfzentrum pro Tag über 1.000 Menschen impfen könnten – wenn es genug Impfstoff gäbe. Solange wir diese Mangelverwaltung haben, macht es keinen Sinn, in die Fläche zu gehen. Wir drängen beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe beinahe täglich auf praktikable Lösungen, die es uns ermöglichen, kreisweit, beispielsweise in Schwerpunktpraxen, zu impfen.“

Wenn am kommenden Montag, 8. Februar, das Impfzentrum in Soest den Betrieb aufnimmt, wird – nach den mobilen Impfungen in Pflege- und Senioreneinrichtungen – zunächst die Altersgruppe der Über-80-Jährigen geimpft. „Es müssen jetzt Lösungen erarbeitet werden, die sofort greifen, wenn es ausreichend Impfstoff gibt. Dafür setzen wir uns beim Land ein“, fasst Dr. Remco van der Velden (Geseke), Sprecher der Bürgermeister im Kreis Soest, zusammen. „Unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen Verlässlichkeit und Perspektive für das Impfen vor Ort.“


Infoboxen zur Seite

Zuletzt aktualisiert am: 05.02.2021
nach
oben