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Immer mehr Briefwähler

Bereits 66.711 Bürgerinnen und Bürger haben Briefwahlunterlagen beantragt

Briefwahl boomt
Immer mehr Wählerinnen und Wähler entscheiden sich für die Briefwahl. Bis zum 6. September 2021 haben kreisweit bereits 66.711 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Briefwahlrecht Gebrauch gemacht. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
Pressemeldung vom 10.09.2021 10:00

Kreis Soest (kso.2021.09.10.523.tw). Die Briefwahlbeteiligung zur bevorstehenden Bundestagswahl liegt in Ense, Möhnesee, Rüthen, Warstein, Welver und Wickede (Ruhr) bereits über 30 Prozent der Wahlberechtigten. Insgesamt sind zurzeit im Kreis 232.083 Wählerinnen und Wähler wahlberechtigt. Bis zum 6. September 2021 hatten kreisweit bereits 66.711 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Briefwahlrecht Gebrauch gemacht. Das sind immerhin gute 28,74 Prozent der Wahlberechtigten.


Bei der Bundestagswahl 2017 hatten bis zum 6. September insgesamt 39.215 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Das waren 16,87 Prozent. Diesen Wert übertreffen jetzt alle 14 Städte und Gemeinden im Kreis Soest deutlich.

Der Briefwahlanteil der Stadt Warstein liegt bei 34,02 Prozent. 6.796 von 19.979 Wählerinnen und Wählern haben dort bereits Briefwahlunterlagen beantragt. Auch die Gemeinde Möhnesee hat im Kreis bei der Briefwahlbeteiligung die Nase vorn. Dort sind bereits 3.110 (33,99 Prozent) Briefwahlanträge eingegangen. Welver (3.152/ 31,95 Prozent), Rüthen (2.595/ 31,62 Prozent), Ense (3.064/ 31,36 Prozent) und Wickede (Ruhr) (2.768/ 31,33 Prozent) folgen mit über 30 Prozent. Die Gemeinden Lippetal (2.830/ 29,87 Prozent) und Bad Sassendorf (2.935/ 29,68 Prozent) liegen ebenfalls über dem Kreisdurchschnitt.

Die geringste Briewahlbeteiligung ist zurzeit in Geseke mit 25,53 Prozent (4.113 Bürgerinnen und Bürger) und in Lippstadt mit 25,98 Prozent (13.161) gegeben. Die Städte Soest (10.391/  28,16 Prozent), Werl (6.131/ 27,26 Prozent), Erwitte (3.421/ 27,01 Prozent) sowie die Gemeinde Anröchte (2.244/ 27,71 Prozent) liegen knapp unter dem Kreisdurchschnitt.

Briefwahlunterlagen können noch bevorzugt über die Internetseite der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung beantragt werden. Briefwahlanträge können spätestens bis zum 24. September 2021, 18 Uhr, gestellt werden. Es wird allerdings empfohlen, diese möglichst frühzeitig zu stellen, damit für die Bearbeitungszeit und die Postlaufzeiten zum Antragsteller und zurück genügend Zeit zur Verfügung steht. Wer erst am 23. oder 24. September 2021 Briefwahlunterlagen beantragen will, sollte dies persönlich im Wahlamt des jeweiligen Rathauses erledigen. Nur so ist sichergestellt, dass der Wahlbrief rechtzeitig, das heißt am Wahltag um 18 Uhr, beim zuständigen Briefwahlvorstand vorliegt.


Zuletzt aktualisiert am: 10.09.2021
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