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Kreis richtet ständige Impfstelle ein

Im alten Impfzentrum – Deutlich geringere Kapazitäten – Mobile Aktionen laufen weiter

Pressemeldung vom 19.11.2021 12:00

Kreis Soest (kso.2021.11.19.672.-rn). Das Impfzentrum in der Halle der Firma Eaton - CEAG Notlichtsysteme GmbH in Soest am Senator-Schwartz-Ring gibt es seit Anfang Oktober nicht mehr, aber just in der gleichen Immobilie richtet der Kreis Soest jetzt erneut eine ständige Impfstelle ein. "Dieses Angebot ist allerdings deutlich reduzierter und nicht vergleichbar mit dem ursprünglichen Impfzentrum", erläutert Ricarda Oberreuter, für den Katastrophenschutz zuständige Dezernentin.


Die ständige Impfstelle entsteht in Ergänzung und zur Entlastung des vertragsärztlichen Impfens, um gemeinsam für eine rasche Boosterung sowie zusätzliche Erst- und Zweitimpfungen in der Bevölkerung zu sorgen. Eine Liste der mobilen Impfaktionen findet sich auf der Webseite des Kreises Soest unter der Netzadresse www.kreis-soest.de/impfen. Sie wird laufend aktualisiert.

Frau Oberreuter stellt in diesem Zusammenhang klar, dass der Kreis das Impfzentrum aufgrund der Entscheidung und Weisung des NRW-Gesundheitsministeriums Ende September geschlossen, die Impfkabinen und Schalter abgebaut und rund 100 Arbeitsverträge mit dem notwendigen Personal aufgelöst habe. Jetzt handele es sich keinesfalls um einen Neuaufbau oder eine Wiedereröffnung. „Wir werden auch die alte Inneneinrichtung nicht wiederherstellen lassen, die Möblierung wird spartanischer ausfallen“, so die Dezernentin. Auch die Personalausstattung falle deutlich geringer aus. „Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stellt zwar erneut Ärztinnen und Ärzte, medizinische und pharmazeutische Fachangestellte müssen wir uns aber selbst suchen. Das ist sehr schwierig, weil der Arbeitsmarkt leergefegt ist“, schildert Ricarda Oberreuter. Von der letztlich möglichen Personalisierung sei auch abhängig, wie viele Impfungen schließlich täglich in der neuen ständigen Impfstelle leistbar seien. Ziel sei es, die Impfstelle in Soest etwa Mitte Dezember in Betrieb zu nehmen.

Froh zeigt sich die Dezernentin darüber, dass die bewährte Zusammenarbeit mit der Firma Eaton die Möglichkeit eröffnet hat, unkompliziert am alten Ort eine ständige Impfstelle einzurichten. „Für die erneut gute Kooperation in dieser Sache sind wir den Unternehmensverantwortlichen sehr dankbar“, betont Ricarda Oberreuter. Sie weist in diesem Zusammenhang aber darauf hin, dass die Hausärztinnen und Hausärzte weiterhin erste Anlaufstelle für Impfungen seien. Für den Fall, dass Bürgerinnen und Bürger keinen festen Hausarzt haben, habe die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe eine Liste von Praxen veröffentlicht, die Impfungen auch für diese Gruppe anbieten. Die ständig aktualisierte Liste finden Interessierte unter der Netzadresse www.corona-kvwl.de/zweitimpfung.


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Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2021
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