Menü einblenden

Drei-Säulen-Modell für die Digitalisierung

Landrätin referiert auf Fachtagung „Wir sehen Land: digital!“ in Berlin

Strategie vorgestellt
Landrätin Eva Irrgang hat am Freitag, 8. Juni, während der Tagung „Wir sehen Land: digital! – Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum“ in Berlin die Digitalisierungsstrategie des Kreises Soest vorgestellt. Foto: Markus Mempel/ Deutscher Landkreistag
Pressemeldung vom 08.06.2018 12:00

Kreis Soest (kso.2018.06.08.251.-rn). Landrätin Eva Irrgang hat am Freitag, 8. Juni, während einer Veranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, des Deutschen Landkreistages und des Fraunhofer-Instituts für Experimentelle Software (IESE) im Bundespresseamt in Berlin die Digitalisierungsstrategie des Kreises vorgestellt. "Digitalisierung sollte sich nicht nur auf E-Government und Serviceleistungen der Kommunalverwaltung beschränken, sondern auch Raum und Gesellschaft erfassen", lautete ihre zentrale These.


Übergreifend sei in diesem Drei-Säulen-Modell für alle Bereiche die flächendeckende Breitbandversorgung zwingende Voraussetzung für den Erfolg, betonte Frau Irrgang. Deshalb habe der Kreis Soest in seinem Breitbandkonzept als erster Kreis bundesweit von Anfang an auf Glasfaser und auf die zukunftsweisende FTTP-Technologie gesetzt, um alle unterversorgten Gewerbe- und Ortslagen an schnelles Internet anzubinden.

Mit einer digitalen Verwaltung lasse sich die Angebotssituation für die Bürger verbessern, zeigte sich die Landrätin überzeugt. Durch die Nutzung neuer Technologien entstehe eine durchgängige Online-Kommunikation mit den Bürgern vom Antrag bis zum Bescheid. Mit der Digitalisierung werde es auch gelingen, den Wirtschaftsstandort zu stärken und attraktiver zu gestalten. Der Bildung in Schulen und Kitas könne die Digitalisierung zu einem Quantensprung verhelfen. Frau Irrgang verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf die Unterrichtseinheit „Programmierung und Robotik“ des Kreis-Medienzentrums.

„Wir sehen Land: digital! – Chancen der Digitalisierung für den ländlichen Raum“ lautete der Titel der Fachtagung. Zu Beginn stellte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in einer Grundsatzrede unter der Überschrift „Kraftzentrum Land“ die digitale Agenda für die ländlichen Räume aus ihrer Sicht vor. „Macht Schule digital!“, appellierte Dorothee Bär (MdB), Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin, in ihrem Beitrag. Sie skizzierte die Vorteile und die Notwendigkeiten eines digitalen Kulturwandels.


Zuletzt aktualisiert am: 08.06.2018
nach
oben