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Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 14. April 2021, 13:30 Uhr

Infotelefon des Kreises Soest

Frau mit Headset. Foto: © goodluz - Fotolia
Frau mit Headset. Foto: © goodluz - Fotolia

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie hier beantwortet.

Darüber hinaus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises mit der Telefonnummer  02921/303060 ist  zu folgenden Zeiten zur Verfügung: 

  • Montag bis Do 8 bis 16 Uhr
  • Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Samstag von 10 bis 12 Uhr

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon mit der Nummer 0211 - 9119 1001 an. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Was muss ich tun, wenn ich aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen einreise?

Die Coronaeinreiseverordnung sieht folgendes vor:

  1. Alle Personen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen, haben vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorzulegen, die Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet stattfindet. 

  2. Jede Person, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich vor der Einreise über eine vollständige digitale Einreiseanmeldung über www.einreiseanmeldung.de anmelden. Alternativ muss eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung bei der Einreise mitgeführt und diese unverzüglich nach der Einreise an das Gesundheitsamt über einreise@kreis-soest.de übermittelt werden. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums
  3. Jede Person, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem sogenannten "Virusvarianten-Gebiet" aufgehalten hat, muss sich für 14 Tage, gerechnet ab der Ausreise, in Quarantäne begeben. Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht mehr möglich. Welche Staaten und Regionen als "Virusvarianten-Gebiete" gelten, geht tagesaktuell aus dieser Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts hervor.
    Zudem muss sich diese betroffene Person höchstens 48 Stunden vor der Einreise testen lassen (Einreisetestung) und das Testergebnis bei Einreise mitführen und dem Gesundheitsamt unverzüglich und unaufgefordert nach der Einreise unter einreise@kreis-soest.de vorlegen.  
  4. Für jede Person, die aus allen anderen ausländischen Risikogebieten nach NRW einreist, besteht ebenfalls eine Quarantänepflicht von 10 Tagen. Diese kann durch eine Testung auf das Coronavirus bis zu 48 Stunden vor oder bis zu 10 Tage nach der Einreise bei Erhalt eines negativen Testergebnisses verkürzt werden. Die Testpflicht bezieht sich nicht auf Kinder unter 6 Jahren, soweit keine typischen Symptome vorliegen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss zwingend Quarantäne eingehalten werden und der Kontakt mit anderen Personen außerhalb des eigenen Hausstandes ist, soweit wie möglich, zu unterlassen. 

    Auch Einreisende aus Hochinzidenzgebieten müssen sich höchstens 48 Stunden vor der Einreise testen lassen und das Testergebnis bei der Einreise mitführen.

Für eventuelle Ausnahmen von der Quarantänepflicht nach einer negativen Einreisetestung können Sie das Gesundheitsamt kontaktieren unter Tel. 02921 303070 oder einreise@Kreis-Soest.de

Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/tests erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Negative Testergebnisse müssen selbständig an das Gesundheitsamt gesendet werden.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de oder www.coronatestpraxis.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Wer sich beim Hausarzt testen lassen möchte, sollte unbedingt vorher dort anrufen.

Wo gilt aktuell im Kreis Soest eine Maskenpflicht?

Grundsätzlich gelten die Regeln zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).Sie beinhaltet u. a. die Regeln zur Maskenpflicht in Bus und Bahn sowie in Geschäften, Arztpraxen, Friseurbetrieben und während Gottesdiensten, hier gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer z.B. OP- oder FFP2 - Masken.

Außerdem haben einige Städte und Gemeinden im Kreis Soest in Allgemeinverfügungen weitere Bereiche mit Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes festgelegt:

Zusätzlich zum Abstand ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (Alltagsmaske oder Schal) an folgenden Orten / zu folgenden Gelegenheiten verpflichtend:

Stadt Lippstadt, täglich von jeweils 9 bis 1 Uhr

Am Bernhardbrunnen

Poststraße (zwischen August-Kleine-Straße und Lange Straße)

Lange Straße (zwischen Markstraße und Am Bernhardbrunnen)

Gemeinde Möhnesee, täglich jeweils von 9 bis 18 Uhr:

Staumauer der Möhnetalsperre einschließlich Treppenanlagen zum Ausgleichsweiher südlich und nördlich.

Möhneseeturm

Kanzelbrücke in Möhnesee-Wamel

Straße "Zum Wildpark" in Möhnesee-Völlinghausen

Körbecker Fußgängerbrücke

Uferpromenade des Nordufers zwischen der Körbecker Fußgängerbrücke und dem Fährenweg

  • Das Gebot gilt jeweils von Freitag bis Sonntag, sowie an gesetzlichen Feiertagen und im Zeitraum vom 28. 12.2020 bis 31.12.2020, jeweils von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Stadt Soest, täglich jeweils von 6 bis 19 Uhr:

Bahnhofsvorplatz Nord und Süd

Fußgängerunterführung Walburger-Osthofen-Wallstraße

Brüderstraße sowie der Bereich der Fußgängerzone am Brüdertor

Rathausstraße bis Potsdamer Platz

Die Stadt Warstein empfiehlt das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in folgenden Bereichen täglich von jeweils 9 Uhr bis 18 Uhr:

Skywalk

Lörmecketurm

Bilsteintal/Wildpark (hier nur Wartebereich Höhle, Hirschbrücke, Aussichtsplattformen Luchsgehege und Waschbärgehege)

Dieplohstraße von der Einmündung Hauptstraße bis zur Kreuzung Hochstraße

Hauptstraße von Kreuzung Rangestraße bis zur Einmündung Domring

Marktplatz Warstein

Wilkeplatz

Bahnhofstraße

Dies gilt auch gemäß Coronaschutzverordnung des Landes NRW in:

  • vor und in Ladengeschäften und Ausstellungsräumen für Kunden und Mitarbeiter (Alternativ: Abtrennungen aus Glas, Plexiglas…) sowie auf den zugehörigen Parkplätzen innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang
  • in Warteschlangen, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und ShoppingMalls
  • bei Handwerks- oder Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • im Personennahverkehr - hier gilt das Nicht-Tragen des Mund-Nasen-Schutzes als Ordnungswidrigkeit und wird unmittelbar mit einem Bußgeld von 150€ geahndet
  • in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, in weiterführenden Schulen auch im Unterricht

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. Die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, das auf Verlangen vorzulegen ist. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. Im ÖPNV werden Maskenverstöße als unmittelbare Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von 150 Euro bestraft. In den übrigen Fällen der Maskenpflicht beträgt das Bußgeld 50 Euro. 

Durch einen Mund-Nasen-Schutz oder andere Behelfsmasken oder auch Barrieren wie Halstuch oder Schal etc. können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz).

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Krankschreibung per Telefon

Eine telefonische Krankschreibung durch den Hausarzt ist möglich. Die Regelung gilt bis zum 30. Juni 2021. Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Die Krankschreibung kann per Telefon einmalig für sieben weitere Tage verlängert werden.

Wie wird Quarantäne angeordnet und was gilt es zu beachten?

Die Anzahl der Virusmutationen (VOC-Fälle) nimmt besorgniserregend zu. Die Empfehlungen des RKI für enge Kontaktpersonen (Haushaltsangehörige und andere Kontaktpersonen) wurden angepasst.

In Anlehnung an die maßgebenden Empfehlungen des RKI und auf der Grundlage der CoronaTestQuarantäneverordnung ergeben sich folgende Quarantäneregeln für den Kreis Soest:

Wer ein positives Schnelltest-Ergebnis hat, muss sich bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses in Quarantäne begeben.

  • Die positiv getesteten Personen müssen sich nach der CoronaTestQuarantäneverordnung für 14 Tage in Quarantäne begeben. Sie erhalten vom Gesundheitsamt ein Info-Schreiben. Das Info-Schreiben enthält einen QR-Code mit dem die RKI-Hinweise in verschiedenen Landessprachen eingesehen werden können. Zur Aufhebung der Quarantäne müssen sie symptomfrei sein und außerdem muss am letzten Tag der Quarantäne ein Test (Coronaschnelltest bzw. bei schweren Verläufen ein PCR-Test) vorgenommen werden.
  • Die Haushaltsangehörigen von positiv getesteten Personen befinden sich nach wie vor automatisch nach der CoronaTestQuarantäneverordnung für 14 Tage in Quarantäne. Die Stadt oder Gemeinde wird per OV festlegen, dass am letzten Tag der Quarantäne ein Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) vorgenommen werden muss.
  • Die anderen Kontaktpersonen bekommen nach wie vor vom Gesundheitsamt des Kreises Soest eine OV. Gleichzeitig wird darin verfügt, dass am letzten Tag ein Test (Antigenschnelltest oder PCR-Test) vorgenommen werden muss.

Insgesamt besteht die Quarantäne jeweils bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses fort (24 Uhr des letzten Quarantäne-Tages bzw. darüber hinaus dann evtl. bis zum Vorliegen des Testergebnisses).

Umsetzung der Quarantäne

Quarantäne heißt:

  • direkter Rückzug in die eigene Häuslichkeit oder andere die Quarantäne ermöglichende Unterkunft.
  • keinen Besuch empfangen.
  • kein Verlassen der Unterkunft während der Quarantäne, auch nicht zum Einkaufen oder zum Ausführen eines Hundes. Das müssen nun andere erledigen.
  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Unterkunft müssen strikt vermieden werden.
  • Kontakte zu anderen, nicht in der Quarantäne befindlichen Menschen innerhalb der Unterkunft sind nur in Ausnahmefällen zulässig (zum Beispiel bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Alltagsmaske, gute Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
  • Der eigene Garten, der Balkon oder eine Terrasse dürfen genutzt werden - aber nicht, um andere Menschen zu treffen, und auch nur wenn die Bereiche von ihnen genutzt werden.

Informationspflichten

  • Personen mit positivem Testergebnis (infizierte Personen) müssen unmittelbar ihre engen persönlichen Kontakte informieren.
    • Das gilt insbesondere, wenn der Kontakt in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum über einen längeren Zeitraum bestand, oder in einem direkten Kontakt (über 10 Minuten) kein Abstand von anderthalb Metern untereinander eingehalten wurde und keine Alltagsmasken getragen wurden.
  • Die so informierten Personen werden gebeten, sich selbst zu isolieren und den Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu suchen.
    • Wenn die informierten Personen weiterhin Kontakte nach außen haben müssen, sollen sie bitte verstärkt auf Hygieneregeln achten, Alltagsmaske tragen, Abstand halten und Kontakte reduzieren - bis das zuständige Gesundheitsamt das weitere Vorgehen festgelegt hat.

Mehr Infos finden sich auch in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts oder in der CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

Wo kann ich einen Schnelltest machen? Was muss ich dabei beachten?

Alle wichtigen Kreis Soest Informationen zu PoC-Antigen-Tests, genannt Coronaschnelltests, finden Sie auf der Kreis Soest Sonderseite zu Coronaschnelltests  www.kreis-soest.de/schnelltests. Sie werden bei Symptomfreiheit durchgeführt.

Jeder und jede mit einem positiven Schnelltest muss sich sofort in Quarantäne begeben und umgehend eine PCR-Diagnostik, molekularbiologischer Test, durchführen lassen.

Diese Regelung gilt auch für CoronaselbsttestsSelbsttests sind jetzt im Handel verfügbar. Ihr Vorteil ist, dass sie von jeder Person verwendet werden können. Sie können dazu beitragen, durch ihre schnelle und breite Anwendbarkeit sonst unerkannte Infektionen zu entdecken. Wichtige Fragen und Antworten rund um die Selbsttests hier.

PoC-Schnelltests müssen von einem medizinischen Dienstleister vorgenommen werden, der zur Vornahme eines PoC-Schnelltests befugt ist und einen Testnachweis zu erteilen hat.

Tests und medizinische Behandlung

Wann ist ein PCR Corona-Test sinnvoll? Wer kann sich testen lassen?

Mit einem PCR-Test, molekularbiologischer Test, werden Menschen getestet, wenn es einen Anlass dazu gibt, z. B. bei positivem Schnelltest oder bei COVID-19 Symptomen, wie Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall. Hier gilt die strenge Einhaltung der Quarantäneregeln. Diese Tests führen i. d. R. niedergelassene Ärzte durch. Die Tests müssen die Anforderungen des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/tests erfüllen. PCR-Tests müssen von medizinisch-geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden.

Unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de oder www.coronatestpraxis.de können Sie sich informieren, wo Sie vor Ort einen Test machen können.

Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Nähere Informationen gibt die CoronaTestQuarantäneverordnung NRW.

In welchen Fällen wende ich mich direkt an das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan nicht angeboten werden können. Zudem schließt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr im Kreishaus aus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie können sich dort nicht telefonisch anmelden und gefährden die Weiterführung des Betriebes.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Wie viele Menschen im Kreis Soest sind positiv getestet?

Die aktuellen Fallzahlen finden Sie auf unserer Corona-Presse-Seite

Darf mein Arbeitgeber von mir fordern, mich testen zu lassen?

Das darf er nur bedingt.  Eine Testung auf das Corona-Virus wird  seitens der Hausärzte derzeit bei asymptomatischen Personen nur auf Veranlassung durch das Gesundheitsamt von ihnen durchgeführt. Arbeitgeber-induzierte Testungen sind von der jeweiligen Betriebsmedizin durchzuführen.

Ist ein Antikörpertest sinnvoll, wenn ich wissen möchte, ob ich infiziert bin?

Derzeit gibt es unterschiedliche Angebote zur Durchführung von Antiköpertests. Diese geben Auskunft darüber, ob in der Vergangenheit eine Infektion mit COVID-19 vorlag (Infektion mindestens 14 Tage zurückliegend). Er sagt also nichts darüber aus, ob die getestete Person im Augenblick der Testung infiziert ist. Die Tests sollten ausschließlich von akkreditierten Laboren durchgeführt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Einsatz von Antikörpertests derzeit ausschließlich im Rahmen von Forschungsprojekten (beispielsweise am  Universitätsklinikum Münster).

Ist man nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion immun?

Das ist noch nicht abschließend geklärt. Derzeit gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten nur ein geringes Risiko haben, ein zweites Mal an COVID-19 zu erkranken. 

Erste Studien haben gezeigt, dass Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion spezifische Antikörper entwickeln, die das Virus in Labortesten neutralisieren können.

Unklar ist jedoch noch, wie robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird und ob es möglicherweise von Mensch zu Mensch Unterschiede gibt.

Was tue ich bei Erkältungssymptomen?

Das RKI empfiehlt, bei auftretenden Erkältungssymptomen zunächst 5 - 7 Tage zu Hause zu bleiben und die Symptome zu beobachten. Dieses Vorgehen soll dem eigenen Körper in der Regeneration helfen und Andere davor schützen, das Immunsystem mit Erkältungsviren zu schwächen. Weitere Informationen zur Empfehlung sind auf den Seiten des RKI zusammengefasst.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden! 

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

Derzeit kontaktieren viele Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärzte und das Gesundheitsamt, wenn sie Kontakt zu einer Kontaktperson und möglicherweise weiteren Kontaktpersonen zu einem bestätigten Verdachtsfall (also einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten) hatten.

Je länger die indirekte Kontakt-Kette ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Erreger in Berührung gekommen zu sein und damit das Ansteckungsrisiko. Wenn Sie keinen direkten Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatten und symptomfrei sind, muss der Hausarzt deshalb nicht kontaktiert werden.

Direkte Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt und telefonisch befragt, dazu hier eine Grafik des RKI. Das Gesundheitsamt kann veranlassen, dass Sie getestet werden.

Wo bzw. wie erfahre ich mein Abstrich- Ergebnis?

Zuständig für eine Befundmitteilung ist der Arzt, der die Untersuchung beauftragt hat, in der Regel der Hausarzt.

Dem Gesundheitsamt liegen zu den aus den Laboratorien eingehenden Negativ-Befunden oftmals keine  weiteren Angaben über den Untersuchten vor. Zudem ist die Identität eines Anrufers nicht sicher zu definieren. Nicht zuletzt aus Datenschutzgründen nimmt das Gesundheitsamt daher keine Befunderöffnungen vor.

Eine Ausnahme hiervon stellt der Abstrich mit einem positiven Ergebnis dar. Gemäß dem gesetzlichen Auftrag muss das Gesundheitsamt Infektionsketten auffinden und, sofern möglich, umgehend unterbinden. Daher kann es sein, dass noch vor Befundmitteilung durch den Hausarzt bereits das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen aufnimmt.

Wer sollte sich jetzt gegen die Grippe impfen lassen?

Die Grippe ist während der Corona-Pandemie für viele Menschen eine zusätzliche Gefahr. Das Kreisgesundheitsamt, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfehlen deshalb Schwangeren, Menschen mit chronischen Erkrankungen, über 60-Jährigen und medizinischem Personal, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Mehr Infos zum Thema Grippeschutzimpfung stehen auf der Internetseite www.impfen-info.de.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Wo finde ich mehrsprachige und barrierefreie Infos?

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben  mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Was kann ich tun, um mich in der Öffentlichkeit vor Ansteckung zu schützen?

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

Zusätzlich zum Abstand ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (Alltagsmaske oder Schal) an vielen Orten / Gelegenheiten verpflichtend (siehe unter "Aktuelles") (hier auch Handreichung zum korrekten Tragen einer Schutzmaske).

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie!

Warum gilt eine Maskenpflicht im Schulbetrieb?

Den Schulunterricht bzw. Präsenzunterricht so lange und so weit wie möglich aufrecht zu erhalten, ist erklärter Konsens aller Beteiligten. Dazu ist neben dem regelmäßigen Lüften ebenfalls eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, bei allen Begegnungen und in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Insbesondere jüngere Kinder kommen im Spiel auf dem Schulhof gern näher zusammen, als es aufgrund der derzeitigen Lage angezeigt wäre. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kann hier als verhältnismäßig angesehen werden, damit ein Spielen mit Gleichaltrigen weiter stattfinden kann. Kinder und Jugendliche sind für das Virus nicht besonders anfällig und können es dennoch tragen, auch ohne Symptome zu zeigen und es somit auch weitergeben. Um diese potentielle Infektionskette zu unterbrechen, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes eine einfache und dennoch effektive Maßnahme.

Was bedeutet das Kontaktverbot für persönliche Begegnungen?

Bund und Länder verlängern am 22. März 2021 die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18. April. Grund dafür sind die stark gestiegenen Infektionszahlen wegen der nun in Deutschland vorherrschenden Virusvariante B.1.1.7.  

Ab 8. März 2021 gelten laut Coronaschutzverordnung NRW nachfolgende Regeln: Der Einzelhandel öffnet unter Auflagen. In begrenzter Anzahl dürfen Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und bei Rückverfolgbarkeit Zutritt erhalten.

Kontaktbeschränkungen werden verlängert. Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind im Kreis der Angehörigen zweier Hausstände mit max. fünf Person gestattet. Kinder bis zu 14 Jahren zählen dabei nicht mit.

Die der Coronaschutzverordnung beinhaltet u. a. die Regeln zur Maskenpflicht. In Bus und Bahn sowie in Geschäften, Arztpraxen, Friseurbetrieben und während Gottesdiensten gilt die Pflicht zum Tragen medizinischer z.B. OP- oder FFP2 - Masken.

Bitte denken Sie stets daran, dass das ausgesprochene Kontaktverbot - bei allen Einschränkungen, die damit verbunden sind - dazu dient, die Infektionskette zu unterbrechen und die Zahl der Erkrankungen gering zu halten. Dies kann nur funktionieren, wenn jede*r Einzelne mitmacht und sich an die Vorgaben hält. 

Neben der Kontakteinschränkung ist eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

Darf ich Familienangehörige oder Freunde zu Hause besuchen oder zu mir einladen? Was gilt in meinem Garten, meiner Wohnung?

Auf dem eigenen Grundstück oder in der eigenen Wohnung sind Zusammenkünfte nicht untersagt, jedoch gilt auch im privaten Bereich der Appell, soziale Kontakte soweit eben möglich zu reduzieren.

Wenn jemand auf Unterstützung im Alltag angewiesen ist, darf diese weiterhin geleistet werden. Sofern eben möglich, sind auch hier Mindestabstand und Hygieneregeln einzuhalten.

Bitte bedenken Sie, dass das Ansteckungsrisiko enorm steigt, sind Menschen über einen längeren Zeitraum im direkten Kontakt. Darum gilt es, insbesondere ältere und/oder vorerkrankte Menschen zu schützen.

Unter welchen Auflagen darf ich meine Angehörigen / Freunde in Krankenhäusern besuchen?

Stationär aufgenommene Patientinnen und Patienten können ab dem sechsten Tag des Aufenthalts pro Tag Besuch von einer Person erhalten, für die Dauer von 30 Minuten.

Stationär behandelte Kinder und Jugendliche dürfen hingegen schon ab dem ersten Behandlungstag besucht werden. Für besondere Behandlungsfälle, wie hochgradig dementiell erkrankte oder psychiatrisch behandelte Patientinnen und Patienten, gibt es die Möglichkeit, die Besuchsregelung individuell anzupassen. Den Zeitpunkt zum Start der neuen Regelung und eventuelle Erweiterungen der Regeln legen die jeweiligen Krankenhäuser selbst fest, daher lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Internetseiten der Häuser.

Grundsätzlich betont das Gesundheitsministerium: "Patientinnen und Patienten, die sich stationär in Krankenhäusern oder Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen befinden, haben das Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Dazu gehören grundsätzlich auch soziale Kontakte." Daraus werden Mindest-Besuchsrechte abgeleitet, die zu gewähren sind. In diesem Zusammenhang appelliert das Gesundheitsamt des Kreises aber, aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin auf alle nicht zwingend erforderlichen Besuche in den Krankenhäusern zu verzichten: Die Krankenhäuser sprechen mit dem Befolgen der Allgemeinverfügung keine generelle Einladung zu Besuchen aus. Denn diese bedeuten in diesen schwierigen Zeiten eine zusätzlich personelle und organisatorische Belastung.

Deshalb verweist das Gesundheitsamt ausdrücklich darauf, dass Besuche nur unter Berücksichtigung der aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Hygiene und Infektionsschutz zulässig sind. Es sind die Regelungen der Coronaschutzverordnung und damit beispielsweis auch die Maskenpflicht zu beachten. Auch die Durchführung von Schnelltests kann angeordnet werden.

Die Besuchsregelung gilt in den folgenden Einrichtungen: Dreifaltigkeitshospital Lippstadt mit Hospital zum Hl. Geist Geseke und Marien-Hospital Erwitte, Ev. Krankenhaus Lippstadt, Klinikum Stadt Soest, Krankenhaus Maria Hilf Warstein, LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein, Marienkrankenhaus Soest und Mariannen-Hospital Werl.

Der Besuch von Pflegeeinrichtungen ist mit der Allgemeinverfügung vom 12.03.2021 geregelt. 

Wo kann ich mich informieren, wenn ich Corona-bedingten Verdienstausfall habe?

Der LWL entschädigt in Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz greift sowie bei Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch die zuständige Behörde angeordneten Quarantäne. Der LWL entschädigt auch bei Verdienstausfällen, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot entstanden sind. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, entschädigt wird. Auch hierfür ist der LWL zuständig.

Welche Regelungen gelten im Freizeitbereich?

Bund und Länder verlängern am 22. März 2021 die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18. April. Grund dafür sind die stark gestiegenen Infektionszahlen wegen der nun in Deutschland vorherrschenden Virusvariante B.1.1.7. 

Ab 8. März gelten laut Coronaschutzverordnung NRW nachfolgende Regeln:

Alle folgenden Regelungen verstehen sich unter Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln!

  • Große Festveranstaltungen bleiben untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste, Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen.
  • Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, sind derzeit untersagt.
  • Weiterhin unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen erlaubt sind u.a.
    • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (z. B. Demonstrationen)
    • Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (z. B. auch Parteiversammlungen oder Blutspenden)
    • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, die nicht digital durchgeführt werden können
    • dringend erforderliche Jagden mit maximal fünf Personen
    • Beerdigungen
    • standesamtliche Trauungen

Auch hier ist die Möglichkeit der Rückverfolgung der Teilnehmenden verbindlich sicherzustellen. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafen nach aktuell gültigem Corona-Bußgeldkatalog geahndet.

  • Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei Rückverfolgbarkeit in begrenzter Teilnehmerzahl möglich.
  • Gastronomische Betriebe jeglicher Art bleiben geschlossen; touristische Übernachtungen sind untersagt.
  • Swingerclubs und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen; das Erbringen von sexuellen Dienstleistungen ist bis dahin ebenfalls untersagt.
  • Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten (Kultur-)Einrichtungen sind untersagt. Der zur Berufsausübung zählende Probebetrieb ist weiterhin erlaubt.
  • Sportangebote sowie Angebote der gruppenbezogenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der offenen Jugendarbeit einschließlich Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche dürfen derzeit nicht durchgeführt werden.

Welche Sport- und Erholungsmöglichkeiten dürfen genutzt werden?

Bund und Länder verlängern am 22. März 2021 die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18. April. Grund dafür sind die stark gestiegenen Infektionszahlen wegen der nun in Deutschland vorherrschenden Virusvariante B.1.1.7. 

Ab 8. März gelten laut Coronaschutzverordnung NRW nachfolgende Regeln:

Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.

Ausgenommen ist der sog. Individualsport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes, wenn er außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen ausgeführt wird. Hierzu zählen bspw. Joggen, Leichtathletik, Tennis oder Gymnastik.

Wie kann ich Andere als Spontanhelfer oder als Nachbarschaftshelfer unterstützen?

Viele Menschen melden sich bei der Kreisverwaltung und möchten jetzt anderen mit Einkäufen, Gassi gehen oder als Spontanhelfer mit besonderen beruflichen Qualifikationen (Pfleger, medizinisches Personal …) helfen. Die Kreisverwaltung nimmt Anfragen über zwei Formulare auf www.kreis-soest.de/ichwillhelfen entgegen und leitet die Hilfe dann weiter.

Wo kann ich mich melden, wenn ich einsam bin oder Sorgen habe?

Hilfetelefone und Onlineberatung - beispielhaft genannt sind:

Verdachtsfälle

Wie verhalte ich mich nach Kontakt zu einem noch nicht bestätigten Verdachtsfall?

Bleiben Sie - soweit wie möglich - zu Hause und beschränken Sie Kontakte außerhalb des Hauses auf das absolut notwendige Minimum bis das Testergebnis vorliegt.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, verstärkt auf Hygiene zu achten, Abstand zu anderen Menschen einzuhalten  und regelmäßig zu lüften.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatte?

Falls Sie Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatten und noch nicht vom Kreisgesundheitsamt kontaktiert wurden, nehmen Sie bitte  telefonisch (!) Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Bitte gehen Sie nicht direkt in die Praxis!

Weiterführende Infos für ...

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de
Zuletzt aktualisiert am: 14.04.2021
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