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Coronavirus SARS-CoV-2

Der Kreis Soest hat eine Liste mit Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus erstellt und weist auf aktuelle gesicherte Informationsquellen wie die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und das Robert-Koch-Institut hin. Zudem bietet der Kreis ein Infotelefon an.

Letzte Aktualisierung: 29. September 2020, 15:08 Uhr

Infotelefon des Kreises Soest

Frau mit Headset. Foto: © goodluz - Fotolia
Frau mit Headset. Foto: © goodluz - Fotolia

Welche Regeln gelten ab wann? In welchen Fällen muss ich zum Arzt? Wie verhalte ich mich in Quarantäne? Wann ist grundsätzlich ein Abstrich zweckmäßig? All diese Fragen finden Sie hier beantwortet.

Darüber hinaus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises mit der Telefonnummer  02921/303060 ist  zu folgenden Zeiten zur Verfügung: 

  • Montag bis Do 8 bis 16 Uhr
  • Freitag von 8 bis 12 Uhr
  • Am Samstag, 26. September, von 10 bis 12 Uhr

Das Gesundheitsministerium des Landes NRW bietet ebenfalls ein Infotelefon mit der Nummer 0211 - 9119 1001 an. Medizinische Fragen beantwortet die Kassenärztliche Vereinigung unter 116117. 

Aktuelles

Testung von Reiserückkehrern, Lehr- und Erziehungskräften

Für eine Testung von Reiserückkehrern aus dem Ausland sowie Testungen bei Lehr- und Erziehungskräften ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig, nicht das jeweilige Gesundheitsamt. Zu erreichen ist die KVWL Bezirksstelle Arnsberg unter der Telefonnummer für Abstrichfragen 02932 - 82798. Die KVWL bietet auf ihren Seiten zudem eine Übersicht der Arztpraxen, in denen Testungen vorgenommen werden.

 Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei o.g. Arztpraxen möglich.

Personen, die Urlaub in einem am Tag ihrer Rückkehr vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet gemacht haben und auf dem Luftweg über einen der folgenden Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (DUS) / Köln/Bonn (CGN) / Dortmund (DTM) / Münster/Osnabrück (FMO) einreisen, steht dort eine kostenlose Testmöglichkeit der Kassenärztlichen Vereinigung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zur Verfügung.

Derzeit sind Einreisende aus Risikogebieten dazu verpflichtet, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen zu lassen. Alternativ können die Einreisenden ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben! Quarantäne ist der wirksamste Schutz, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt ab dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben. Seit dem 15. September 2020 gilt für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten, dass sie einen Corona-Test selbst zahlen müssen. Damit endet für diese Personengruppe die seit Anfang August mögliche kostenfreie Testung. Ansprechpartner bleiben die Hausärzte. 

Die derzeit hohe Zahl von Testungen führt zu einer Verlängerung in der Bearbeitung der einzelnen Probe. Dies hat zur Folge, dass auch Ergebnisse erst verzögert mitgeteilt werden können, sowohl der betroffenen Person als auch dem zuständigen Gesundheitsamt.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten: Testpflicht, Quarantänepflicht und Meldepflicht beim Gesundheitsamt - Testergebnis online zusenden

Reiseziele wie Ägypten, Bosnien und Herzegowina, Marokko, Serbien, die Türkei oder die Ukraine hat das Robert-Koch-Institut (RKI) als Corona-Risikogebiete ausgewiesen.

Wer aus einem der insgesamt rund 130 Länder zurückkehrt, ist verpflichtet, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Zudem müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten unabhängig vom Transportmittel umgehend  bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses direkt in häusliche Quarantäne begeben sowie unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Alternativ können die Einreisenden ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben.

Eine Durchreise auf direktem Weg ohne Übernachtung im Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt im Risikogebiet.

Die Kontaktaufnahme zum Kreisgesundheitsamt Soest ist ab sofort auch online per Formular möglich. Bitte verwenden Sie das Formular, um unser Infotelefon zu entlasten und nicht in der Warteschlange zu landen.

Die Quarantäne beschränkt sich nicht nur auf Flugreise-Rückkehrer, sondern gilt für alle Rückkehrende aus Risikogebieten, also auch diejenigen, die den PKW oder andere Verkehrsmittel nutzen. Rückkehrende mit einem negativen Test können sich unter Umständen durch das Kreisgesundheitsamt von der Quarantänepflicht befreien lassen.  Testergebnis sollte digital mit Hilfe des Online-Formulars oder per Mail an Corona@kreis-soest.de übermittelt werden.

Das Gesundheitsamt des Kreises Soest weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Schnelltests, wie sie auch angeboten werden, nicht den RKI-Vorgaben entsprechen und nicht akzeptiert werden können. Das ärztliche Attest müsse sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die nicht älter als 48 Stunden vor der Einreise ist.

Das Land NRW hat entschieden, die Kosten für Testungen von Reiserückkehrenden aus Risikogebieten zu übernehmen, die auf dem Luftweg an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück und Dortmund landen. Details müssten noch geregelt werden. An den Flughäfen sind kostenlose Abstrichstellen eingerichtet worden. Vor Ort kann innerhalb von 72 Stunden der Hausarzt aufgesucht werden, wenn die Einreise auf dem Landweg erfolgt ist. Die Regelungen für alle gesetzlich verpflichtend. Bei einem Verstoß gegen die Bestimmungen der CoronaEinreiseverordnung kann eine Ordnungswidrigkeit vorliegen. Bußgelder bis zu 25.000 Euro sind dann möglich.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat ein Infoblatt für Einreisende erarbeitet, auf dem alle wichtigen Informationen übersichtlich und verständlich zusammengefasst sind. Das Infoblatt liegt in deutscher und englischer Sprache vor, in Kürze ist es auch in französischer und türkischer Sprache abrufbar.

Bei Urlaub in Deutschland: Wenn Sie Urlaub in Deutschland machen möchten, müssen Sie die Regeln im jeweiligen Bundesland beachten. Insbesondere wenn Sie aus einer Region kommen, in der sich besonders viele Menschen neuinfiziert haben, ist dies wichtig. In einigen Bundesländern darf man zum Beispiel nicht in einem Hotel oder einer Herberge übernachten, wenn man aus einer Region kommt, wo es besonders viele Neuinfektionen gab. Häufig gibt es dabei aber auch Ausnahmen wie zum Beispiel das Vorweisen eines negativen Coronatests (der jedoch bei Anreise nicht älter als 48 Stunden alt sein darf). Bitte informieren Sie sich daher auf der Internetseite des Bundeslandes, in das Sie reisen möchten, über die Regelungen vor Ort.

Keine Bestätigungen für Arbeitgeber – Befreiungen von der Quarantänepflicht nach Auslandsreise

Immer mehr Arbeitgeber fordern von ihren Angestellten nach deren Rückkehr aus dem Ausland eine schriftliche Bestätigung des Gesundheitsamtes über das Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind grundsätzlich verpflichtet, sich 14 Tage in Quarantäne zu begeben und häuslich zu isolieren. Sie können sich nach § 2 Abs. 2 Coronaeinreiseverordnung von der Pflicht zur häuslichen Isolierung befreien, indem sie eine Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vornehmen lassen und das Testergebnis keinen Anhaltspunkt auf das Vorliegen einer Infektion liefert. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach der Einreise aufzubewahren und auf Verlangen des Gesundheitsamtes vorzulegen. Eine schriftliche Bestätigung durch das Gesundheitsamt erfolgt durch die unmittelbare Wirkung der Regelungen der Coronaeinreiseverordnung nicht. Das Vorzeigen des negativen Testergebnisses beim Arbeitgeber durch den / die Arbeitnehmer*in ist daher ausreichend. 

Die Quarantänezeit endet vor Ablauf der 14 Tage, wenn Sie einen Nachweis über ein negatives Testergebnis in Papier- oder digitaler Form in deutscher oder englischer Sprache erbringen. 

Bitte achten Sie darauf, dass dieses Testergebnis

  1. sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen muss,
  2. in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden sein muss und
  3. höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein darf. Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses.

Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage aufzubewahren. Das Gesundheitsamt verlangt die Vorlage des schriftlichen, negativen Testergebnisses.

Sie können sich unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts wieder in der Öffentlichkeit bewegen. 

Nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet sollte ein vorhandenes,  negatives Testergebnis zum Nachweis der damit gesetzlich vorgegebenen Aufhebung der Quarantänepflicht stets mitgeführt werden. Insbesondere in kleineren Städten und Gemeinden kennen sich die Menschen untereinander, auch das Ordnungsamt kennt seine Bürgerinnen und Bürger. So kann Missverständnissen vorgebeugt werden.

Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten

Seit Mittwoch, 16. September 2020, gilt für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten, dass sie einen Corona-Test selbst zahlen müssen. Damit endet für diese Personengruppe die seit Anfang August mögliche kostenfreie Testung. Ansprechpartner bleiben die Hausärzte.

Vor einer Reise

Innerhalb Deutschlands hilft der Tourismuswegweiser des "Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes", einen Überblick über die im jeweiligen Bundesland gültigen Regelungen zu bekommen.

Wer sich aufgrund eines bevorstehenden Urlaubs auf COVID-19 testen lassen möchte, muss die Kosten ggf. selber tragen. Es empfiehlt sich, vorab mit der eigenen Krankenkasse über eine eventuelle Kostenübernahme zu sprechen.

Anordnung von und Umgang mit Quarantäne

Eine Quarantäne wird unter Anderem dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Dies kann der Fall sein, wenn man beispielsweise innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte.

Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem/der Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist. 

Sind Sie unter Quarantäne gestellt, so bedeutet dies in jedem Fall:

  • Es ist Ihnen in dieser Zeit untersagt, Ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes des Kreises Soest zu verlassen oder Besuch zu empfangen
  • Sollte ein Kontakt mit anderen Personen zwingend notwendig sein, so stimmen Sie diesen mit dem Gesundheitsamt des Kreises Soest ab.

Sie sind verpflichtet, die entsprechenden Schutzmaßnahmen zu treffen

  • Haben Sie Covid-19-typische Symptome (Fieber, Husten, Geruchs- / Geschmacksstörungen, Atemnot, Abgeschlagenheit) melden Sie sich bitte unverzüglich telefonisch bei Ihrem Hausarzt!

Wenn Sie durch Ordnungsverfügung in Quarantäne versetzt sind: 

  • hält das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen
  • werden Sie automatisch am letzten Tag Ihrer Quarantäne von einer Amtsärztin / einem Amtsarzt telefonisch kontaktiert. Auf Basis der vorliegenden Symptome wird über eine Beendigung oder Verlängerung der Quarantäne entschieden.

Sofern Sie nach Coronaeinreiseverordnung vorsorglich in Quarantäne sind, gilt:

  • Eine Entisolierung am Ende der 14-tägigen Quarantäne kann erfolgen, wenn Sie 48 Stunden symptomfrei sind. 

Hierzu muss keine Meldung beim Gesundheitsamt und kein Abstrich erfolgen! 

Es kann durchaus sein, dass einzelne Mitglieder eines Haushalts unter Quarantäne gestellt werden, wenn sie Kontakt zu einem Erkrankten hatten; dann gilt es, den oder die Betroffene streng von den anderen Bewohnern zu isolieren. 

Das Gesundheitsamt wird sich auf jeden Fall mit Ihnen in Verbindung setzen und weitere Maßnahmen mit Ihnen besprechen! 

Mehr Infos zu dieser Frage finden sich auch  in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts.

Tests und medizinische Behandlung

In welchen Fällen wende ich mich direkt an das Gesundheitsamt?

Das Gesundheitsamt ist durch die Corona-Pandemie und seinen gesetzlichen Auftrag hinsichtlich des Infektionsschutzes  vollumfänglich ausgelastet. Dadurch sind alle personellen Kräfte gebunden, so dass Dienstleistungen, wie z.B. Belehrungen für Lebensmittelberufe gemäß Infektionsschutzgesetz momentan nicht angeboten werden können. Zudem schließt die derzeitige Erlasslage Publikumsverkehr im Kreishaus aus.

Allgemeine telefonische Auskünfte können derzeit leider nicht erteilt werden, da die Bewältigung der Pandemie alle Kräfte bindet. Bei Fragen rund um das Coronavirus steht Ihnen das Infotelefon des Kreises Soest unter 02921/303060 zur Verfügung. (Mo - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr). 

Gehen Sie auf keinen Fall in die Notaufnahmen oder Notfallpraxen, wenn Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie können sich dort nicht telefonisch anmelden und gefährden die Weiterführung des Betriebes.

Ihr Hausarzt ist immer der erste Ansprechpartner und wird im Verdachtsfall weitere Schritte für Sie veranlassen. Auch bei ihm müssen Sie sich aber bitte immer erst telefonisch anmelden.

Wie viele Menschen im Kreis Soest sind positiv getestet?

Es gibt acht neue Corona-Fälle im Kreis Soest, und zwar in Geseke (4), Soest (2), Werl (1) und Wickede (Ruhr) (1). Das Kreisgesundheitsamt hat die erforderlichen Maßnahmen veranlasst. Damit beträgt die Zahl der bestätigten Fälle, Stand 29. September, 14 Uhr, 561 (Vortag: 553). Als genesen gelten 511 Menschen (Vortag: 511). 41 sind aktuell infiziert (Vortag: 33). Eine Person wird derzeit stationär behandelt, eine ist intensivpflichtig. Neun Personen sind im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 10,9.  Die Zahlen für die einzelnen Städte und Gemeinden im Überblick (in Klammern der vorige Wert): 

  • Anröchte: 0 aktuell Infizierte (0), 6 Genesene (6); Fälle insgesamt: 6
  • Bad Sassendorf: 0 aktuell Infizierte (0), 12 Genesene (12); Fälle insgesamt: 12
  • Ense: 0 aktuell Infizierte (0), 12 Genesene (12); Fälle insgesamt: 12
  • Erwitte: 1 aktuell Infizierte (1), 30 Genesene (30), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 32
  • Geseke: 9 aktuell Infizierte (5), 52 Genesene (52); Fälle insgesamt: 61 (57)
  • Lippetal: 0 aktuell Infizierter (0), 26 Genesene (26); Fälle insgesamt: 26
  • Lippstadt: 7 aktuell Infizierte (7), 135 Genesene (135); Fälle insgesamt: 142
  • Möhnesee: 0 aktuell Infizierte (0), 27 Genesene (27), 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 28
  • Rüthen: 0 aktuell Infizierte (0), 24 Genesene (24); Fälle insgesamt: 24
  • Soest: 10 aktuell Infizierte (8), 56 Genesene (56); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 67 (65)
  • Warstein: 0 aktuell Infizierte (0), 63 Genesene (63), 3 Todesfälle; Fälle insgesamt: 66
  • Welver: 1 aktuell Infizierte (1), 12 Genesene (12), 2 Todesfälle; Fälle insgesamt: 15
  • Werl: 12 aktuell Infizierte (11), 39 Genesene (39); 1 Todesfall; Fälle insgesamt: 52 (51)
  • Wickede: 1 aktuell Infizierte (0), 17 Genesene (17); Fälle insgesamt: 18

Wann ist ein Test sinnvoll? Wer kann sich testen lassen?

Getestet werden können Menschen, wenn es einen Anlass dazu gibt und daher die Testungen durch das Gesundheitsamt im erforderlichen Umfang veranlasst werden.

In erster Linie werden Menschen mit COVID-19 Symptomen (Husten, Riech- und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber, ggf. Durchfall) getestet. Darüber hinaus gilt ein besonderes Augenmerk den Bewohnern und dem Personal von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Rehakliniken und weiteren Gemeinschaftseinrichtungen. Auf den Seiten des RKI finden sich genauere Inhalte der nationalen Teststrategie.

Für eine Testung von Reiserückkehrern aus dem Ausland sowie Testungen bei Lehr- und Erziehungskräften ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig, nicht das jeweilige Gesundheitsamt. Zu erreichen ist die KVWL Bezirksstelle Arnsberg unter der Telefonnummer für Abstrichfragen 02932 - 82798. Die KVWL hat auf ihren Seiten zudem eine Übersicht der Arztpraxen, in denen Testungen im Kreis Soest vorgenommen werden, erstellt.

Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei o.g. Arztpraxen möglich.

 Personen, die Urlaub in einem am Tag ihrer Rückkehr vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet gemacht haben und auf dem Luftweg über einen der folgenden Flughäfen in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (DUS) / Köln/Bonn (CGN) / Dortmund (DTM) / Münster/Osnabrück (FMO) einreisen, steht dort eine kostenlose Testmöglichkeit der Kassenärztlichen Vereinigung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zur Verfügung.

Derzeit sind Einreisende aus Risikogebieten dazu verpflichtet, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen zu lassen. Alternativ können die Einreisenden ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden sein darf.

 Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben! Quarantäne ist der wirksamste Schutz, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern.

Alle Reiserückkehrenden können sich derzeit innerhalb von 72 Stunden nach ihrer Rückkehr kostenlos auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Die Testungen können grundsätzlich bei Ärzten oder Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung erfolgen.

Um nach der Rückkehr kostenlos getestet werden zu können, ist ein Nachweis über die getätigte Reise und den Reisezeitraum vorzulegen. Dies kann zum Beispiel durch einen Boarding-Pass, ein Ticket, eine Hotelrechnung oder einen sonstigen Nachweis geschehen. Wichtig ist, dass die / der Einreisende glaubhaft machen kann, dass ein entsprechender Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Die derzeit hohe Zahl von Testungen führt zu einer Verlängerung in der Bearbeitung der einzelnen Probe. Dies hat zur Folge, dass auch Ergebnisse erst verzögert mitgeteilt werden können, sowohl der betroffenen Person als auch dem zuständigen Gesundheitsamt.

Darf mein Arbeitgeber von mir fordern, mich testen zu lassen?

Das darf er nur bedingt.  Eine Testung auf das Corona-Virus wird  seitens der Hausärzte derzeit bei asymptomatischen Personen nur auf Veranlassung durch das Gesundheitsamt von ihnen durchgeführt. Arbeitgeber-induzierte Testungen sind von der jeweiligen Betriebsmedizin durchzuführen.

Ist ein Antikörpertest sinnvoll, wenn ich wissen möchte, ob ich infiziert bin?

Derzeit gibt es unterschiedliche Angebote zur Durchführung von Antiköpertests. Diese geben Auskunft darüber, ob in der Vergangenheit eine Infektion mit COVID-19 vorlag (Infektion mindestens 14 Tage zurückliegend). Er sagt also nichts darüber aus, ob die getestete Person im Augenblick der Testung infiziert ist. Die Tests sollten ausschließlich von akkreditierten Laboren durchgeführt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Einsatz von Antikörpertests derzeit ausschließlich im Rahmen von Forschungsprojekten (beispielsweise am  Universitätsklinikum Münster).

Ist man nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion immun?

Das ist noch nicht abschließend geklärt. Derzeit gehen Experten davon aus, dass genesene Patienten nur ein geringes Risiko haben, ein zweites Mal an COVID-19 zu erkranken. 

Erste Studien haben gezeigt, dass Personen nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion spezifische Antikörper entwickeln, die das Virus in Labortesten neutralisieren können.

Unklar ist jedoch noch, wie robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird und ob es möglicherweise von Mensch zu Mensch Unterschiede gibt.

Wann muss ich zum Arzt?

Wenn Sie krank sind und sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht bessern oder sie eine Krankschreibung benötigen, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. Bedenken Sie bitte auch, dass Allergiker ebenfalls bereits unter Symptomen wie laufender Nase und bronchialen Beschwerden leiden! 

Melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bei akuten Atemwegserkrankungen, unabhängig davon, wie stark Ihre Symptome sind:

  • nach Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
  • bei Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus;
  • bei Zugehörigkeit zu einer  Risikogruppe 

Symptome einer COVID-19-Erkrankung können sein:

Husten, Riech-und Geschmacksverlust, Abgeschlagenheit, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. 

Derzeit kontaktieren viele Bürgerinnen und Bürger ihre Hausärzte und das Gesundheitsamt, wenn sie Kontakt zu einer Kontaktperson und möglicherweise weiteren Kontaktpersonen zu einem bestätigten Verdachtsfall (also einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten) hatten.

Je länger die indirekte Kontakt-Kette ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit dem Erreger in Berührung gekommen zu sein und damit das Ansteckungsrisiko. Wenn Sie keinen direkten Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatten und symptomfrei sind, muss der Hausarzt deshalb nicht kontaktiert werden.

Direkte Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt und telefonisch befragt, dazu hier eine Grafik des RKI. Das Gesundheitsamt kann veranlassen, dass Sie getestet werden.

Wo bzw. wie erfahre ich mein Abstrich- Ergebnis?

Zuständig für eine Befundmitteilung ist der Arzt, der die Untersuchung beauftragt hat, in der Regel der Hausarzt.

Dem Gesundheitsamt liegen zu den aus den Laboratorien eingehenden Negativ-Befunden oftmals keine  weiteren Angaben über den Untersuchten vor. Zudem ist die Identität eines Anrufers nicht sicher zu definieren. Nicht zuletzt aus Datenschutzgründen nimmt das Gesundheitsamt daher keine Befunderöffnungen vor.

Eine Ausnahme hiervon stellt der Abstrich mit einem positiven Ergebnis dar. Gemäß dem gesetzlichen Auftrag muss das Gesundheitsamt Infektionsketten auffinden und, sofern möglich, umgehend unterbinden. Daher kann es sein, dass noch vor Befundmitteilung durch den Hausarzt bereits das Gesundheitsamt Kontakt zu Ihnen aufnimmt.

Öffentliches Leben und Schutzmaßnahmen

Wo finde ich mehrsprachige und barrierefreie Infos?

Das Kommunale Integrationszentrum und der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest haben  mehrsprachige Infoblätter und Links zusammengestellt. 

Was kann ich tun, um mich in der Öffentlichkeit vor Ansteckung zu schützen?

Eine gute HändehygieneEinhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen.

Das RKI weist darauf hin, dass außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereiches eine Händedesinfektion in Situationen, wo die Hände auch gewaschen werden können, keinen Vorteil in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 bietet.

Zusätzlich zum Kontaktverbot ist vorerst bis Mittwoch, 30. September 2020 das Tragen eines Mund-Nasenschutzes (Alltagsmaske oder Schal) an folgenden Orten / Gelegenheiten in NRW verpflichtend!

  • In Ladengeschäfte und Ausstellungsräume für Kunden und Mitarbeiter (Alternativ: Abtrennungen aus Glas, Plexiglas…)
  • Generell in Warteschlangen, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und ShoppingMalls
  • Bei Handwerks- oder Dienstleistungen, wenn der Abstand zum Kunden von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann
  • In Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesen
  • Im Personennahverkehr - hier gilt das Nicht-Tragen des Mund-Nasen-Schutzes als Ordnungswidrigkeit und wird unmittelbar mit einem Bußgeld von 150€ geahndet
  • In gastronomischen Einrichtungen und geschlossenen Räumen bei Konzerten und sonstigen Veranstaltungen außer am eigenen Sitzplatz
  • in Schulgebäuden und auf Schulgeländen außerhalb des Unterrichts

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zum Schuleintrittsalter (6 Jahre) und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Schutz tragen können. Die medizinischen Gründe sind ab dem 23. September durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, das auf Verlangen vorzulegen ist. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen. Das Land NRW hat begleitend zur Coronaschutzverordnung einen Bußgeldkatalog eingeführt. Im ÖPNV werden Maskenverstöße als unmittelbare Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeld von 150 Euro bestraft. In den übrigen Fällen der Maskenpflicht beträgt das Bußgeld 50 Euro.

Durch einen Mund-Nasen-Schutz  oder andere Behelfsmasken oder auch Barrieren wie Halstuch oder Schal etc. können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden.

Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz).

Das RKI informiert auf seinen Seiten ausführlich zu Schutzfunktion und Verwendung.

Generell gilt: In allen Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten.

Was bedeutet das Kontaktverbot für persönliche Begegnungen?

Derzeit dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten.

Das Ansteckungsrisiko steigt enorm, sind Menschen über einen längeren Zeitraum im direkten Kontakt. Darum gilt es, insbesondere ältere und/oder vorerkrankte Menschen zu schützen.

 Bitte denken Sie stets daran, dass das ausgesprochene Kontaktverbot - bei allen Einschränkungen, die damit verbunden sind - dazu dient, die Infektionskette zu unterbrechen und die Zahl der Erkrankungen gering zu halten. Dies kann nur funktionieren, wenn jede*r Einzelne mitmacht und sich an die Vorgaben hält.

Darf ich Familienangehörige oder Freunde zu Hause besuchen oder zu mir einladen? Was gilt in meinem Garten, meiner Wohnung?

Auf dem eigenen Grundstück oder in der eigenen Wohnung sind Zusammenkünfte nicht untersagt, jedoch gilt auch im privaten Bereich der Appell, soziale Kontakte soweit eben möglich zu reduzieren. •

Wenn jemand auf Unterstützung im Alltag angewiesen ist, darf diese weiterhin geleistet werden. Sofern eben möglich, sind auch hier Mindestabstand und Hygieneregeln einzuhalten.

Bitte bedenken Sie, dass das Ansteckungsrisiko enorm steigt, sind Menschen über einen längeren Zeitraum im direkten Kontakt. Darum gilt es, insbesondere ältere und/oder vorerkrankte Menschen zu schützen.

Unter welchen Auflagen darf ich meine Angehörigen / Freunde in Krankenhäusern besuchen?

Besuche in den Kliniken im Kreis Soest unterliegen mit Blick auf die Erfahrungen seit der Öffnung unterschiedlichen Bedingungen:

Im Krankenhaus Maria Hilf Warstein dürfen Patienten einmal am Tag zwischen 15 und 18 Uhr von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, lediglich die Absprache zwischen den Angehörigen / Besuchern.

Die LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein ermöglichen Besuche nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Station unter Beachtung von Auflagen und Hygienevorschriften.

Im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt sind Besuche erst ab dem vierten Tag des stationären Aufenthaltes möglich. Pro Tag und Patient darf nur ein Besuch in der Zeit von 15 - 18 Uhr für maximal 30 Minuten stattfinden Väter dürfen ihre Partnerin täglich von 16 - 19 Uhr auf der Entbindungsstation besuchen

Im Eingangsbereich muss sich jeder Besucher namentlich registrieren, eine Kontaktdokumentation ausfüllen und einen kurzen Gesundheitscheck absolvieren. Den notwendigen Fragebogen bietet das Krankenhaus auf den eigenen Seiten zum Download an.

Im Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt, im Marien-Hospital Erwitte und im Hospital zum Hl. Geist Geseke sind Besuche unter Einhaltung strenger Vorgaben täglich zwischen 14 und 18 Uhr möglich. Die jeweils gültigen Regelungen finden Sie hier.

Das Klinikum Stadt Soest hat ein generelles Besuchsverbot verhängt. Ausnahmen gelten nach Absprache für die Geburtshilfe (Begleitung des Partners), die Kinderklinik (Begleitung des Kindes) sowie bei Besuchen von schwerstkranken Patienten.Bei Ausnahme-Besuchen ist eine Selbstauskunft zu COVID-19-Risiken sowie ein Fiebercheck und eine Erfassung der Daten notwendig. Das Formular können Sie auf den Seiten des Klinikums vorab herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

 Auch das Marienkrankenhaus Soest und das Mariannen-Hospital Werl lassen Besuch nur dann zu, wenn es aus ethischen Gründen geboten ist. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist Voraussetzung. Diese Regelung gilt bis Endes des Jahres.

Grundsätzlich gilt weiterhin der Appell, aus Gründen des Infektionsschutzes von Besuchen möglichst abzusehen. Die Krankenhäuser wollen keine generelle Einladung zu Besuchen aussprechen.

Wie geht es mit der Kinderbetreuung und den Schulen weiter?

In den Schulen gilt die Verpflichtung, im Schulgebäude außerhalb des Unterrichts sowie auf dem gesamten Schulgelände einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wo kann ich mich informieren, wenn ich Corona-bedingten Verdienstausfall habe?

Der LWL entschädigt in Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz greift sowie bei Verdienstausfällen im Zusammenhang mit einer durch die zuständige Behörde angeordneten Quarantäne. Der LWL entschädigt auch bei Verdienstausfällen, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot entstanden sind. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, entschädigt wird. Auch hierfür ist der LWL zuständig.

Welche Regelungen gelten im Freizeitbereich?

  • Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss - bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit - der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.
  • Gesellige Veranstaltungen wie Hochzeiten: Unverändert gilt die Grenze von 150 Personen.
  • Konzerte und andere kulturelle öffentliche Aufführungen können sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen stattfinden, wenn Abstands- und Hygieneauflagen eingehalten werden und ein mit der örtlichen Behörde abgestimmtes Konzept vorliegt.
  • Konzerte und Aufführungen mit mehr als 500 Zuschauern sind auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig, welches mit dem Ordnungs- und dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt sein muss und welches ebenfalls die An- und Abreise der Teilnehmer beinhaltet
  • Veranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Teilnehmern müssen zusätzlich mit dem Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) abgestimmt sein.
  • Große Festveranstaltungen bleiben bis zum 31. Dezember 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste, Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportveranstaltungen
  • Ab dem 16. September dürfen bei Spielen in regionalen Ligen oder bei Wettbewerben wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt - wie auch bei sonstigen Veranstaltungen - eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte.
  • Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Cafés etc. sowie Bars dürfen öffnen,  sofern die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen - oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Tische müssen 1,5 Meter auseinander stehen. Platzanweisungen und namentliche Registrierungen ermöglichen die Nachverfolgung. Selbstbedienungs- / Angebote in Buffetform sind nicht erlaubt. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) - Nordrhein bietet hier gebündelte Informationen für die Gastronomie.
  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen
  • Die Erbringung sexueller Dienstleistungen sind nur zulässig, wenn sichergestellt ist, dass bei der Erbringung der sexuellen Dienstleistung die in der Anlage zu der Coronaschutzverordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachtet werden. Prostitutionsveranstaltungen sind unzulässig.
  • Bildungsangebote: Öffentliche, behördliche und private Bildungseinrichtungen dürfen ihre Arbeit wiederaufnehmen. Dazu gehören z. B. Volkshochschulen oder Musikschulen. Auch Bläser- und Gesangsunterricht ist ab sofort wieder möglich, Dabei müssen die nach XII. der Anlage zur CoronaSchVo genannten Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Wie kann ich Andere als Spontanhelfer oder als Nachbarschaftshelfer unterstützen?

Viele Menschen melden sich bei der Kreisverwaltung und möchten jetzt anderen mit Einkäufen, Gassi gehen oder als Spontanhelfer mit besonderen beruflichen Qualifikationen (Pfleger, medizinisches Personal …) helfen. Die Kreisverwaltung nimmt Anfragen über zwei Formulare auf www.kreis-soest.de/ichwillhelfen entgegen und leitet die Hilfe dann weiter (siehe Pressemitteilung).

Verdachtsfälle

Wie verhalte ich mich nach Kontakt zu einem noch nicht bestätigten Verdachtsfall?

Bleiben Sie - soweit wie möglich - zu Hause und beschränken Sie  Kontakte außerhalb des Hauses auf das absolut notwendige Minimum bis das Testergebnis vorliegt.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, verstärkt auf Hygiene zu achten, Abstand zu anderen Menschen einzuhalten  und regelmäßig zu lüften.

Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einem bestätigten Verdachtsfall hatte?

Falls Sie Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatten und noch nicht vom Kreisgesundheitsamt kontaktiert wurden, nehmen Sie bitte  telefonisch (!) Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Bitte gehen Sie nicht direkt in die Praxis!

Weiterführende Infos für ...

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de
Zuletzt aktualisiert am: 29.09.2020
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