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Rückgewinnung und ökologische Optimierung kommunaler Flächen - Schaffung neuer Lebensräume für Insekten

Blühwiesen und naturnahe, artenreiche Randstrukturen verschwinden zunehmend aus unserer Kulturlandschaft. Sie stellen aber wichtige Lebensräume für Insekten sowie deren Artenvielfalt und Häufigkeit dar. Der Kreis Soest stellt sich mit dem Projekt "Rückgewinnung und ökologische Optimierung kommunaler Flächen - Schaffung neuer Lebensräume für Insekten" dem Problem, dass immer weniger Wegesäume in der ackerdominierten Landschaft im Kreis Soest geeignete Lebensräume für Insekten darstellen.

Das Logo des Projekts "Rückgewinnung und ökologische Optimierung kommunaler Flächen - Schaffung neuer Lebensräume für Insekten" mit Margerite, Schmetterling, Acker und Feldsaum". Darüber findet sich das Logo des Förderprogramms.
Das Logo des Projekts "Rückgewinnung und ökologische Optimierung kommunaler Flächen - Schaffung neuer Lebensräume für Insekten" mit Margerite, Schmetterling, Acker und Feldsaum". Darüber findet sich das Logo des Förderprogramms.

Die fünf Kommunen Bad Sassendorf, Geseke, Soest, Welver und Wickede (Ruhr) sind Kooperationspartner.

Ziele des Projekts:

  • Aussaat und Vermittlung der Bedeutung mehrjähriger, gebietseigener Wildpflanzenmischungen oder der Mahdgutübertragung entlang von Feld- und Wegrändern, außerhalb des Ackers mit Hilfe von Landwirtinnen und Landwirten.
  • Arten- und blütenreichere Gestaltung von Wegesäumen in der Agrarlandschaft und Sicherung der Strukturvielfalt in den Agrarräumen.
  • Gewinnung von Flächen für den Naturschutz und den Biotopverbund durch ihre ökologische Aufwertung.
  • Erstellung und Pflege eines eines Katasters hochwertiger Wegesäume.
  • Zusammenarbeit mit dem Naturschutz und der Landwirtschaft.
  • Vorträge und Führungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Umweltbildung.
  • Nachhaltige Bildungsarbeit mit Schulen: Kombination theoretischer Unterrichtseinheiten und praktischer Tätigkeiten, beispielsweise durch Handaussaat oder Mahdgutaufnahme.
  • Einbeziehung lokaler Akteure im Rahmen von Pflegepatenschaften für Flächen.
  • Entwicklung von Pflegekonzepten für neu angelegte oder vorhandene ökologisch wertvolle Wegesäume, um kostbare Lebensräume für Insekten dauerhaft zu erhalten.
  • Erstellung von Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden in ganz Deutschland auf Basis der Projekterfahrungen.

Das Modellprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung läuft bis Dezember 2023 und wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Karte mit dem Projektgebiet
Projektgebiet mit den Kommunen Bad Sassendorf, Geseke, Soest, Welver und Wickede (Ruhr).

Aktuelles

Mai 2022: Blühaspekt - Feldsaum in der Soester Feldflur, Kinderstube vieler heimischer Pflanzen und Tiere. Foto: UNB/Kreis Soest

Mai 2022: Es blühen lassen - die diesjährige Frühjahrsaussaat ist abgeschlossen, jetzt lässt sich nur noch auf genügend Niederschlag hoffen. Die Projektleitung bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Foto: UNB/Kreis Soest

April 2022: Umweltbildung - eine Grundschulklasse aus dem Soester Süden unterstützt tatkräftig bei der Anlage eines zurückgewonnenen Feldsaumes. Nebenbei haben die SchülerInnen wertvolles Wissen über die heimische Artenvielfalt gelernt. Foto: UNB/Kreis Soest

Oktober 2021: Neue Projektleitung - ab sofort sind Anne-Katrin Biermeyer und Lutz Schulte-Overbeck Ansprechpersonen im Projekt. Wir bedanken uns bei Lena Loerbroks für die gute Vorarbeit.

Tauschbörse für Maschinen

Der Kreis Soest hilft Landwirtinnen und Landwirten dabei, sich gegenseitig geeignete Maschinen für eine insektenfreundliche Pflege oder Anlage von Feld- und Wegrändern auszuleihen. Alle Interessierten können Ihre Gebote oder Gesuche gerne an lutz.schulte-overbeck@kreis-soest.de senden und hier veröffentlichen lassen. 

Hinweis

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

Infoboxen zur Seite

Ihre Ansprechpartner

Anne-Kathrin Biermeyer Anrufen: 02921 30-2236
Lutz Schulte-Overbeck Anrufen: 02921 30-2356
Zuletzt aktualisiert am: 16.05.2022
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