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Hochwasserschutz

Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser zu schützen, ist im Kreisgebiet Aufgabe des Kreises Soest und des Wasserverbandes Obere Lippe mit Sitz in Büren. Beide Einrichtungen haben in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Anstrengungen zum nachhaltigen passiven Hochwasserschutz unternommen. In Kürze wird in Bad Sassendorf mit dem Neubau der Brücke Kützelbachstraße gestartet. Außerdem beginnen bald die Planungen für den Hochwasserschutz der Ortslage Westönnen.

Sandsäcke als Hochwasserschutz. Foto: © Andrea Arnold - Fotolia.com
Foto: © Andrea Arnold - Fotolia.com

Im Kreis Soest ist die Zuständigkeit zweigeteilt. Im Altkreis Lippstadt (Geseke, Anröchte, Erwitte, Lippstadt und nördlicher Teil von Rüthen) ist der Wasserverband Obere Lippe mit Sitz in Büren zuständig, für das restliche Gebiet das Sachgebiet Wasserwirtschaft des Kreises Soest.

Letzte Maßnahmen

Baumaßnahme Mawicke. Foto: Ingenieurbüro Flick, Ibbenbüren
Ein Luftbild mit dem eingezeichneten Schutzwall in grün und dem neuen Mühlenbach. Foto: Ingenieurbüro Flick, Ibbenbüren
  • Hochwasserschutzwall in Werl-Mawicke und naturnahe Verlegung des Mühlenbachs. Fertig gestellt Ende 2014, Kosten rund 1,6 Millionen Euro.
  • Zwei Hochwasserrückhaltebecken (HRB) in Warstein: an der Zufahrt zur Warsteiner Brauerei, HRB "Herrlichkeit", und etwas unterhalb das HRB "Widey". Fertiggestellt Mitte 2014, Kosten 7,2 Millionen Euro.
Luftbild Widey. Foto: Friedrich Geretshauser
Das Hochwasserrückhaltebecken Widey im Bau. Foto: Friedrich Geretshauser

Starkregen

Starkregen kann ebenfalls zu Hochwasser führen. Grundsätzlich sind die Städte und Gemeinde für den Schutz gegen Starkregen zuständig, aber natürlich können auch Bürgerinnen und Bürger mit dazu beitragen.

Selbstschutz

Grundsätzlich darf jede Bürgerin und jeder Bürger sich selbst vor Hochwasser schützen. Wo welche Gefahr droht und wo Schwachstellen am Haus sind, weiß jeder selbst am besten. Bauliche Schutzmaßnahmen müssen aber grundsätzlich mit dem Sachgebiet Wasserwirtschaft abgestimmt werden, auch um zu vermeiden, dass der Nachbar oder die Natur Schaden nimmt.

Fertige Maßnahmen

In den 80er Jahren wurden im Kreis Soest insgesamt acht Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Diese wurden in erster Linie zum Schutz für den direkten Unterlieger errichtet - meistens eine Stadt oder ein Dorf. Solche Becken wirken räumlich gesehen jedoch nur sehr begrenzt. 2002 hat die Kreisverwaltung für das westliche Kreisgebiet, 2009 für das Möhnegebiet ein Hochwasserschutzkonzept anfertigen lassen. Daraus ist für den Westkreis eine Prioritätenliste von zehn Ersatz- und Ergänzungsmaßnahmen als Alternative zu den HRB entstanden.

Infoboxen zur Seite

Rechtsgrundlagen

  • Europäische Richtlinie zum Hochwassermanagement
  • Wasserhaushaltsgesetz; LandeswassergesetzA
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung NRW

Ihre Ansprechpersonen

Herr Stephan Streicher Anrufen: 02921 30-2215 stephan.streicher@kreis-soest.de
Herr Norbert Hurtig Anrufen: 02921 30-2214 norbert.hurtig@kreis-soest.de
Zuletzt aktualisiert am: 20.06.2018
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