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Wasserentnahmen

Für die Entnahme von Wasser zum Beispiel aus Gewässern oder dem Grundwasser wird eine Erlaubnis des Kreises Soest benötigt. Die Erlaubnis kann nur erteilt werden, wenn nachteilige Auswirkungen ausgeschlossen ist. Nur so können Grundwasser und Gewässer gemäß der europäischen Wasserrahmenlinie geschützt werden. Ausnahmen gelten beim sogenannten "Gemeingebrauch", also zum Beispiel beim Baden oder Bewässern des privaten Gartens.
Bohrgerät bei der Arbeit, um später eine Wärmepumpe einsetzen zu können. Foto: Markus Steiger/ Kreis Soest
Bohrgerät bei der Arbeit, um später eine Wärmepumpe einsetzen zu können. Foto: Markus Steiger/ Kreis Soest

Einige Beispiele, in denen für die Entnahme von Wasser aus einem Gewässer oder dem Grundwasser eine Erlaubnis benötigt wird:

  • Betrieb einer Wärmepumpe,
  • Fischteich mit Wasser füllen,
  • Einsatz von Flusswasser als Kühlwasser,
  • Gewerbliche Bewässerungen von Pflanzen.

Ausnahmen gelten für den sogenannte "Gemeingebrauch", soweit dadurch nicht andere Rechte verletzt werden oder das Gewässer geschädigt wird. Hierzu zählen zum Beispiel

  • Baden,
  • Waschen,
  • Viehtränken,
  • Schöpfen mit Handgeräten, um den Garten zu bewässern,
  • Bewässerung des Hausgartens.

Unerlaubte Entnahmen oder Einleitungen können ordnungsrechtlich und strafrechtlich verfolgt werden.

Notwendige Unterlagen

Für eine Erlaubnis werden nachfolgenden Unterlagen in vierfacher Ausführung benötigt:

  • Antrag,
  • Erläuterungsbericht mit Bedarfsberechnung und - nachweis; gegebenenfalls Analysen,
  • Übersichtsplan (zum Beispiel Messtischblatt im Maßstab 1:25.000) mit Kennzeichnung der Lage,
  • Katasteramtlicher Lageplan (Maßstab 1:500 oder ähnlich) mit Eintragung der für die Benutzung in Anspruch genommenen Grundstücke und Gewässer sowie der erforderlichen Anlagen. Bei Grundstücken sind die genauen Katasterbezeichnungen (Gemarkung, Flur, Flurstück) einzutragen. Kennzeichnung der Entnahmestelle oder der sonstigen Benutzung.
  • Schnitte durch die Anlage mit Eintragung des Grundwasserstandes, eventuell Bodenprofil,
  • Angaben über eingesetzte Wärmepumpe.

Bearbeitungszeit

In der Regel nicht mehr als sieben Wochen. Größere Verfahren können wegen der Beteiligung der Öffentlichkeit wesentlich länger dauern.

Kosten

Mindestgebühr 200 Euro. Bei größeren Mengen wird die Gebühr nach Vorgaben berechnet. Für die Erdwärmenutzung fällt eine Gebühr von 250 Euro (bis 50 Kilojoule pro Sekunde) an.

Zahlungsarten

Überweisung nach Erhalt des Gebührenbescheids

Rechtsgrundlagen

  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
  • Landeswassergesetz (LWG NRW)

Ihre Ansprechpersonen

Überwachung - alle Kommunen

Überwachung - alle Kommunen

Sarah Johann Anrufen: 02921 30-3806 sarah.johann@kreis-soest.de

Anröchte, Ense, Wickede

Anröchte, Ense, Wickede

Markus Mihatsch Anrufen: 02921 30-2208 markus.mihatsch@kreis-soest.de

Bad Sassendorf, Warstein

Bad Sassendorf, Warstein

Marion Stilkerieg Anrufen: 02921 30-2214 marion.stilkerieg@kreis-soest.de

Geseke, Erwitte

Geseke, Erwitte

Norbert Vogel Anrufen: 02921 30-2211 norbert.vogel@kreis-soest.de

Lippetal, Soest

Lippetal, Soest

Veit Dreessen Anrufen: 02921 30-2216 veit.dreessen@kreis-soest.de

Lippstadt

Lippstadt

Jürgen Windmeier Anrufen: 02921 30-2207 juergen.windmeier@kreis-soest.de

Möhnesee, Rüthen, Welver

Möhnesee, Rüthen, Welver

Maria Hans Anrufen: 02921 30-2385 maria.hans@kreis-soest.de

Werl

Werl

Stephan Streicher Anrufen: 02921 30-2215 stephan.streicher@kreis-soest.de
Zuletzt aktualisiert am: 17.09.2019
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